Trump gibt TikTok weitere 45 Tage zu verkaufen - und neue Auflagen
US-Präsident Donald Trump hat das Ultimatum für den Verkauf von TikTok von ehemals 45 auf 90 Tage verlängert. Die Chinesen haben damit nun doppelt so lange Zeit, ihr US-Geschäft entweder zu verkaufen oder einzustellen.
Das geht aus Medienberichten hervor. Präsident Trump nimmt demnach ein wenig Druck aus der Durchführungsverordnung, die er gegen das Unternehmen ByteDance ausgesprochen hatte. Dieser Schritt verschafft TikTok nun zumindest eine kleine Atempause. Die ursprüngliche Frist war am 6. August verkündet worden. Dabei hatte Trump ByteDance bis zum 30. September Zeit gegeben, bereits laufende Übernahmegespräche abzuschließen oder sich aus den USA zurückzuziehen. Nun läuft diese Frist erst am 12. November ab, ließ die US-Regierung mitteilen.
Infografik TikTok: Nutzer weltweit und in Deutschland
Welchen Hintergrund die verlängerte Frist hat wurde nicht genannt. Es wird aber getuschelt. Erst vor kurzem hatten Medien berichtet, dass der Interessent Microsoft ein großes Problem bei der Übernahme von TikTok innerhalb der kurzen Frist habe. Es sei technisch kaum machbar, da einfach noch zu viele Frage offen sind und sehr viele Einzelheiten auch juristisch vorher aufgearbeitet werden müssen. Microsoft führt dabei schon länger Übernahmegespräche. Konzern-Gründer Bill Gates hatte sich dabei schon für seine Verhältnisse sehr kritisch über das potenzielle Geschäft geäußert und den Deal als einen "vergifteten Kelch" bezeichnet.
Zudem wurde bekannt, dass auch Twitter noch mit TikTok verhandelt. Für beide US-Unternehmen ist ein verlängertes Ultimatum postiv.
Mehr über den Streit rund um TikTok:
ByteDance muss Musical.ly-Daten löschen
Zudem ist noch ein weiterer Punkt mit auf die Liste mit Forderungen der US-Regierung gekommen: ByteDance soll demnach bis November belegen, dass man alle Daten vernichten hat, die von der TikTok-Vorläufer-App Musical.ly gesammelt wurden. ByteDance hatte Musical.ly im Jahr 2017 übernommen.Welchen Hintergrund die verlängerte Frist hat wurde nicht genannt. Es wird aber getuschelt. Erst vor kurzem hatten Medien berichtet, dass der Interessent Microsoft ein großes Problem bei der Übernahme von TikTok innerhalb der kurzen Frist habe. Es sei technisch kaum machbar, da einfach noch zu viele Frage offen sind und sehr viele Einzelheiten auch juristisch vorher aufgearbeitet werden müssen. Microsoft führt dabei schon länger Übernahmegespräche. Konzern-Gründer Bill Gates hatte sich dabei schon für seine Verhältnisse sehr kritisch über das potenzielle Geschäft geäußert und den Deal als einen "vergifteten Kelch" bezeichnet.
Zudem wurde bekannt, dass auch Twitter noch mit TikTok verhandelt. Für beide US-Unternehmen ist ein verlängertes Ultimatum postiv.
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