Internationaler Krimi: Garmin zahlt mehrere Millionen Dollar Lösegeld
Garmin musste sich nach der weitreichenden Ransomware-Attacke Ende letzten Monats offenbar teuer aus dem digitalen Würgegriff freikaufen. Das Unternehmen soll mehrere Millionen US-Dollar Lösegeld an die Hintermänner des Angriffs gezahlt haben.
Bei Garmin spricht man nur von einem Ausfall
Garmin hatte nach dem weitreichenden Ausfall in einem Statement bestätigt, dass man Opfer von Ransomware geworden sei. Der Angriff war dabei nach aktuellen Erkenntnissen mit dem Schädling "WastedLocker" erfolgt. Laut dem Unternehmen waren die Systeme wohl am 23. Juli mit dem Virus infiziert worden. Die angestrebten Verhandlungen zur Zahlung des Lösegelds gestalteten sich laut Bericht von Sky News dabei aber kompliziert.
Mit Arete IR hatte Garmin dann laut der Quelle eine andere Firma gefunden, über die schließlich eine Lösegeldzahlung von "mehreren Millionen US-Dollar" durchgeführt wurde. Arete hatte zuvor eine Studie veröffentlicht, in der man den Zusammenhang von "WastedLocker" mit der Evil Corp bestritt - damit befolge man "alle empfohlenen und erforderlichen Überprüfungen, um die Einhaltung der US-Handelssanktionsgesetze zu gewährleisten", so das Unternehmen. Garmin wollte die Berichte "nicht weiter kommentieren".
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Totalausfall der Systeme ist für jeden Anbieter der Supergau
Die Idee hinter Ransomware ist einfach und kriminell: Systeme werden infiziert, entscheidende Dateien verschlüsselt, die Freigabe erfolgt nur nach Zahlung eines Lösegelds. Genau einer solchen Attacke sah sich jetzt vor Kurzem der Smartwatch- und Navigations-Anbieter Garmin ausgesetzt. Nach einem erfolgreichen Angriff waren unzählige Dienste, einschließlich der Synchronisierung von Geräten mit der Cloud, nicht mehr erreichbar.
Bei Garmin spricht man nur von einem Ausfall
Garmin hatte nach dem weitreichenden Ausfall in einem Statement bestätigt, dass man Opfer von Ransomware geworden sei. Der Angriff war dabei nach aktuellen Erkenntnissen mit dem Schädling "WastedLocker" erfolgt. Laut dem Unternehmen waren die Systeme wohl am 23. Juli mit dem Virus infiziert worden. Die angestrebten Verhandlungen zur Zahlung des Lösegelds gestalteten sich laut Bericht von Sky News dabei aber kompliziert.
Sanktionen sind ein Problem
Das Problem: "WastedLocker" wird der russischen Hackergruppe Evil Corp. zugeschrieben, diese unterliegt seit Dezember Sanktionen des US-Finanzministeriums - damit ist es US-Bürgern generell verboten, sich an Transaktionen mit der Gruppe zu beteiligen. Wie mit der Sache vertraute Quellen unter der Bedingung der Anonymität gegenüber Sky News ausführen, hatte Garmin zunächst versucht, eine Spezialfirma mit der Abwicklung der Lösegeldzahlung zu betrauen, diese hatte mit Bedenken in Bezug auf die US-Sanktionen den Auftrag abgelehnt.Mit Arete IR hatte Garmin dann laut der Quelle eine andere Firma gefunden, über die schließlich eine Lösegeldzahlung von "mehreren Millionen US-Dollar" durchgeführt wurde. Arete hatte zuvor eine Studie veröffentlicht, in der man den Zusammenhang von "WastedLocker" mit der Evil Corp bestritt - damit befolge man "alle empfohlenen und erforderlichen Überprüfungen, um die Einhaltung der US-Handelssanktionsgesetze zu gewährleisten", so das Unternehmen. Garmin wollte die Berichte "nicht weiter kommentieren".
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