Schachzüge vor dem Konsolen-Start:
Sony kauft sich bei Epic ein
Kurz vor dem Start der neuen Generation von Spielekonsolen stecken die beiden großen Hersteller weiter ihre Claims ab. Jetzt hat auch Sony mit dem Kauf einer Beteiligung an Epic Games seine strategische Position verbessert.
250 Millionen Dollar investiert der japanische Konzern in den Erwerb der Anteile. Der Kauf erfolgt über eine Tochtergesellschaft Sonys und es geht letztlich um eine Minderheitsbeteiligung. Der direkte Einfluss auf den Spielehersteller wird somit recht begrenzt sein. Trotzdem sorgt die Investition für ein stärkeres Band zwischen den beiden Unternehmen, die bereits auf anderen Ebenen an verschiedenen Projekten zusammenarbeiten.
Sony-Chef Kenichiro Yoshida betonte in einer Stellungnahme die herausragende Bedeutung Epics für die Gaming-Industrie. Er verwies dabei insbesondere auf die Unreal Engine, die die Grundlage auch für viele Spiele anderer Hersteller ist. Darüber hinaus sieht er in Fortnite eine "revolutionäre Entertainment-Erfahrung". Und die vielfältigen Erfahrungen mit Produkten wie diesen will Sony natürlich auch zum Wohle der eigenen Playstation-Plattform an sich binden.
Auch der Konkurrent Microsoft arbeitet in vergleichbarer Form daran, sein Netz in der Gaming-Industrie enger zu weben. Ein Ergebnis dessen könnte unter anderem in der Übernahme der Spiele-Tochter von Warner Bros. bestehen. Und man darf durchaus damit rechnen, dass in den kommenden Wochen von beiden Seiten noch weitere strategische Schachzüge zu beobachten sein werden.
Sony-Chef Kenichiro Yoshida betonte in einer Stellungnahme die herausragende Bedeutung Epics für die Gaming-Industrie. Er verwies dabei insbesondere auf die Unreal Engine, die die Grundlage auch für viele Spiele anderer Hersteller ist. Darüber hinaus sieht er in Fortnite eine "revolutionäre Entertainment-Erfahrung". Und die vielfältigen Erfahrungen mit Produkten wie diesen will Sony natürlich auch zum Wohle der eigenen Playstation-Plattform an sich binden.
Schachzüge vor dem NextGen-Start
Die Investition ordnet sich klar in die Vorbereitungen des Starts der Playstation 5 ein. Das Unternehmen tut einiges dafür, dass die Plattform nicht nur auf die eigene Kraft setzen kann, um erfolgreich zu sein. Auch in Sachen Partnerschaften muss es passen, damit neben der Plattform auch ausreichend interessante Titel zur Verfügung stehen, die Gamer davon überzeugen, dass der Kauf einer neuen Konsole der richtige Schritt ist.Auch der Konkurrent Microsoft arbeitet in vergleichbarer Form daran, sein Netz in der Gaming-Industrie enger zu weben. Ein Ergebnis dessen könnte unter anderem in der Übernahme der Spiele-Tochter von Warner Bros. bestehen. Und man darf durchaus damit rechnen, dass in den kommenden Wochen von beiden Seiten noch weitere strategische Schachzüge zu beobachten sein werden.
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