Verflixte 13: Fehlschlag für privates Raumfahrtunternehmen Rocket Lab

Die private Raumfahrt ist ein immer populärer werdendes Geschäftsfeld und SpaceX ist hier nur der bekannteste Anbieter unter mehreren. Auch ein neuseeländisch-US-amerikanisches Unternehmen namens Rocket Lab mischt hier mit, doch dieses musste nun einen Rückschlag erleben.

Kein Glück mit der 13

Rocket Lab ist zweifellos nicht so bekannt wie SpaceX oder Blue Origin, das bedeutet aber nicht, dass man nicht dennoch erfolgreich ist. Denn am Wochenende führte das in Neuseeland gegründete und mittlerweile in den USA ansässige Unternehmen seine inzwischen 13. Mission durch. Doch die "13" war, wenn man an so etwas glaubt, wie so oft eine Unglückszahl.

Denn der Start am vergangenen Samstag war ein Fehlschlag. Die Electron-Rakete hob zunächst plangemäß in Mahia Peninsula ab, an Bord waren mehrere kommerzielle Satelliten. Nach einigen Minuten brach die Übertragung jedoch ab, wenig später wurden dann auch die Telemetriedaten ausgeblendet. In den letzten Augenblicken war allerdings zu sehen, dass die Rakete gegen Ende offenbar an Geschwindigkeit eingebüßt hat.

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Rocket Lab bestätigte später auf Twitter, dass die Rakete verlorengegangen ist und die "Pics Or It Didn't Happen" genannte Mission gescheitert ist. Das Problem habe sich demnach zu einem späten Zeitpunkt ereignet, und zwar während des Abbrennens der zweiten Raketenstufe.

In einem später veröffentlichten Statement entschuldigte sich Rocket Lab-CEO Peter Beck für den Fehlschlag und den Verlust der Satelliten. Betroffen war in erster Linie ein Satellit von Canon Electronics, dieser sollte eine Bildverarbeitungstechnologie demonstrieren, mit der dank hochaufgelöster Weitwinkelkameras neuartige Aufnahmen der Erde möglich sind.

Das Unternehmen will sich von diesem Rückschlag nicht entmutigen lassen und möchte die Sache ausführlich analysieren, um davon zu lernen. Rocket Lab verweist auf die überwiegend erfolgreichen Electron-Starts. Denn bislang scheiterte nur der allererste Start, was aber durchaus im Rahmen der Erwartungen lag, was man bereits am Namen ablesen konnte. Denn der lautete: "It's a Test".
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