China & Indien streiten - Elektronikhersteller 'Opfer' des Grenzkonflikts
Der Konflikt zwischen Indien und China um eine umstrittene Grenzregion sorgt offenbar auch dafür, dass unter anderem Apple massive Probleme bei der Einfuhr seiner Smartphones aus chinesischer Produktion für den indischen Markt bekommt.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, haben indische Behörden und Zollmitarbeiter begonnen, die Einfuhr von Produkten von Apple und anderen Herstellern aus China zu verzögern. Hintergrund ist offenbar das Aufflammen eines Grenzstreits zwischen den beiden Nationen, der für eine wachsende Abneigung gegen China in der indischen Bevölkerung gesorgt hat.
Normalerweise gäbe es bei der Einfuhr von Gütern aus China nach Indien durch wiederkehrende Importeure praktisch keine Verzögerungen, da ihre Lieferungen meist "automatisch" freigegeben werden, heißt es in dem Bericht. Eine offizielle Angabe zu den Gründen für die jetzt erfolgenden Einschränkungen gibt es bisher nicht. Einer von Reuters zitierten Lobbygruppe zufolge werden jedoch die politischen Spannungen zwischen China und Indien als Auslöser des Vorgehens vermutet.
Demnach wird an Flughäfen in Chennai, Mumbai und Delhi, die jeweils als Hauptdrehkreuze für den Umschlag von Produkten aus dem Elektronikbereich dienen, eine neue Prüfprozedur für alle Einfuhren aus China eingeführt. Indien ist für viele Anbieter, allen voran Smartphone-Herstellern wie Xiaomi, Oppo, OnePlus und eben auch Apple einer der wichtigsten Märkte in Asien, schließlich setzen sie dort jährlich zig Millionen Produkte ab.
Siehe auch: Von Google gelöschte App schürt den Konflikt zwischen China & Indien
Einfuhr aus China wird künftig schwerer - aus politischen Gründen?
Wie aus Dokumenten der zuständigen Behörden in Indien hervorgeht, wurde die Einfuhr von Containern aus China an diversen großen Häfen und Flughäfen gestoppt. Davon betroffen sind neben Erzeugnissen von Apple auch Produkte von Cisco, Dell, Ford und dem taiwanischen Vertragsfertiger Foxconn, dessen Komponenten aus chinesischer Produktion für den Bau von iPhones in Indien verwendet werden.Normalerweise gäbe es bei der Einfuhr von Gütern aus China nach Indien durch wiederkehrende Importeure praktisch keine Verzögerungen, da ihre Lieferungen meist "automatisch" freigegeben werden, heißt es in dem Bericht. Eine offizielle Angabe zu den Gründen für die jetzt erfolgenden Einschränkungen gibt es bisher nicht. Einer von Reuters zitierten Lobbygruppe zufolge werden jedoch die politischen Spannungen zwischen China und Indien als Auslöser des Vorgehens vermutet.
Demnach wird an Flughäfen in Chennai, Mumbai und Delhi, die jeweils als Hauptdrehkreuze für den Umschlag von Produkten aus dem Elektronikbereich dienen, eine neue Prüfprozedur für alle Einfuhren aus China eingeführt. Indien ist für viele Anbieter, allen voran Smartphone-Herstellern wie Xiaomi, Oppo, OnePlus und eben auch Apple einer der wichtigsten Märkte in Asien, schließlich setzen sie dort jährlich zig Millionen Produkte ab.
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Foxconns Aktienkurs in Euro
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