Mixer: Ninja und Shroud wollten trotz 'irrer Summen' nicht zu Facebook
Microsoft hat in der Nacht auf heute bekannt gegeben, dass man seinen Streaming-Dienst Mixer einstellt, dieser war chronisch erfolglos. Das ist das nächste Millionengrab von Microsoft (der genaue Übernahmepreis ist nicht bekannt) und das Aus hat auch Folgen.
Microsoft hat zuletzt versucht, mit der Verpflichtung der beiden Streaming-Stars Tyler "Ninja" Blevins und Michael "Shroud" Grzesiek Nutzer auf Mixer zu holen und hat mit den beiden entsprechende Exklusivverträge abgeschlossen. Doch die sind mit dem für 22. Juli angekündigten Aus hinfällig.
Wie bereits berichtet, muss Microsoft aber natürlich die vertraglichen Verpflichtungen erfüllen, das bedeutet 30 Millionen Dollar für Ninja und zehn Millionen Dollar für Shroud. Wie viele andere Streamer hätten die beiden die Option gehabt, zum Streaming-Dienst von Facebook zu wechseln, doch sowohl Blevins als auch Grzesiek sagten ab. Und das, obwohl das soziale Netzwerk angeblich "irre Summen" geboten hat, um die beiden zu sich zu holen.
Das jedenfalls behauptet der auf Gaming spezialisierte Consultant Rod Breslau, seinen Informationen nach hat Facebook in etwa das Doppelte des Microsoft-Verdienstes geboten. Eine Übernahme hätte auch Microsoft einiges an Geld gespart, nun muss man seine (Ex-)Stars voll auszahlen.
Das Kapitel Mixer ist aus einem anderen Grund auch nach der Bekanntgabe des Aus nicht gegessen: Denn aktuell berichtet Kotaku, dass es im Management von Mixer mehr oder weniger offenen Rassismus gegeben haben soll.
Wie bereits berichtet, muss Microsoft aber natürlich die vertraglichen Verpflichtungen erfüllen, das bedeutet 30 Millionen Dollar für Ninja und zehn Millionen Dollar für Shroud. Wie viele andere Streamer hätten die beiden die Option gehabt, zum Streaming-Dienst von Facebook zu wechseln, doch sowohl Blevins als auch Grzesiek sagten ab. Und das, obwohl das soziale Netzwerk angeblich "irre Summen" geboten hat, um die beiden zu sich zu holen.
Das jedenfalls behauptet der auf Gaming spezialisierte Consultant Rod Breslau, seinen Informationen nach hat Facebook in etwa das Doppelte des Microsoft-Verdienstes geboten. Eine Übernahme hätte auch Microsoft einiges an Geld gespart, nun muss man seine (Ex-)Stars voll auszahlen.
Facebook, nein danke
Microsoft kooperiert künftig insgesamt verstärkt mit Facebook Gaming, wie auch Phil Spencer in einem Tweet schreibt. Er freue sich darauf, mit dem sozialen Netzwerk zusammenzuarbeiten, so der oberste Gamer von Microsoft. Seine Vorfreude teilen die Nutzer aber nicht, denn in den Antworten auf Spencers Tweet hagelte es Kritik und Ablehnung. Ninja und Shroud wussten also sicherlich, dass sie langfristig ihre Karrieren begraben können, wenn sie sich an Facebook gebunden hätten.Das Kapitel Mixer ist aus einem anderen Grund auch nach der Bekanntgabe des Aus nicht gegessen: Denn aktuell berichtet Kotaku, dass es im Management von Mixer mehr oder weniger offenen Rassismus gegeben haben soll.
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