Xbox Series X: Codemasters spricht über 4K, 120 FPS und die SSD
In einem Interview äußert sich das Entwicklerstudio Codemasters zu den Vorteilen der kommenden Xbox Series X. Der im Oktober erscheinende Off-Road-Racer Dirt 5 soll die Hardware der Next-Gen-Konsole voll ausnutzen können, inklusive 4K Ultra HD und 120 FPS.
Codemasters' Dirt 5 gehört zu den wenigen Titeln, die das "Optimiert für Xbox Series X"-Programm nahezu vollumfänglich nutzen, um Spieler eine solide Next-Gen-Erfahrung bieten zu können. Über ebendiese sprachen Microsofts Larry "Major Nelson" Hryb und Codemasters' Technical Director David Springate in einem Interview für den offiziellen Xbox Wire-Blog. In ihrer Unterhaltung geht der für Dirt 5 verantwortliche Entwickler vor allem auf die technischen Vorteile der Xbox Series X ein und warum sich das neue Rennspiel sowohl auf eine hohe 4K-Auflösung, als auch auf Frameraten von bis zu 120 FPS konzentriert.
Obwohl Microsoft und kooperierende Publisher die Worte Ultra HD und 120 FPS gerne im selben Atemzug nennen, werden die 12 TFLOPs der Xbox Series X für beides kaum ausreichen - zumindest in Hinsicht auf AAA-Titel. Ebenso ist unklar, ob Dirt 5 Vorteile aus den Ray-Tracing-Features der Next-Gen-Konsole ziehen wird. Springate zeigt sich von der Technologie zwar begeistert, offiziell bestätigt wurde sie für das neue Rennspiel jedoch noch nicht. Abseits davon sieht Codemasters die SSD der Series X noch vor denen für PCs: "Für Dirt 5 werden wir super schnell in Rennen einsteigen können. Das bedeutet, dass keine Ladebildschirme im Weg sein werden, kein Trödeln, kein Blick auf mein Smartphone, es bedeutet, dass die Action nonstop sein wird."
Man kann nur hoffen, dass sich Microsoft und Spieleentwickler wie Codemasters im Vorfeld zu realen Kombinationen aus Auflösung (1080p, 4K) und Framrate (30-120 FPS) äußern werden. Kritik aus der Gaming-Community empfing zuletzt Ubisoft, die das neue Assassin's Creed Valhalla scheinbar nur mit bis zu 30 FPS samt 4K-UHD auf die Xbox Series X bringen können. Zudem geriet Google Stadia in einen Shitstorm, nachdem der Cloud-Gaming-Service das große 4K-60-FPS-Versprechen für die meisten Spiele nicht einhalten konnte und in der Kommunikation mit seinen Kunden versagte.
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In den meisten Fällen sind 120 FPS nur bei 1080p-Auflösung möglich
Die Kombination aus dem Achtkern-Prozessor auf AMD Zen-2-Basis und der Radeon-GPU mit RDNA-2-Technologie soll es den Entwicklern recht schnell ermöglicht haben, die anfangs nicht einmal angepeilten 120 FPS und die vorausgesetzte 4K-Auflösung zu erreichen. Dennoch hinterlässt Codemasters den Eindruck, als könne man nicht beide Kriterien gleichzeitig erfüllen: "Für Dirt 5 bedeutet die Leistung der Serie X, dass das Spiel bei 60 Bildern pro Sekunde unglaublich aussieht. Aber wir sind auch in der Lage, ein erstaunlich flüssiges, reaktionsschnelles Gameplay bei 120 Bildern pro Sekunde zu bieten, während es immer noch umwerfend aussieht."Obwohl Microsoft und kooperierende Publisher die Worte Ultra HD und 120 FPS gerne im selben Atemzug nennen, werden die 12 TFLOPs der Xbox Series X für beides kaum ausreichen - zumindest in Hinsicht auf AAA-Titel. Ebenso ist unklar, ob Dirt 5 Vorteile aus den Ray-Tracing-Features der Next-Gen-Konsole ziehen wird. Springate zeigt sich von der Technologie zwar begeistert, offiziell bestätigt wurde sie für das neue Rennspiel jedoch noch nicht. Abseits davon sieht Codemasters die SSD der Series X noch vor denen für PCs: "Für Dirt 5 werden wir super schnell in Rennen einsteigen können. Das bedeutet, dass keine Ladebildschirme im Weg sein werden, kein Trödeln, kein Blick auf mein Smartphone, es bedeutet, dass die Action nonstop sein wird."
Man kann nur hoffen, dass sich Microsoft und Spieleentwickler wie Codemasters im Vorfeld zu realen Kombinationen aus Auflösung (1080p, 4K) und Framrate (30-120 FPS) äußern werden. Kritik aus der Gaming-Community empfing zuletzt Ubisoft, die das neue Assassin's Creed Valhalla scheinbar nur mit bis zu 30 FPS samt 4K-UHD auf die Xbox Series X bringen können. Zudem geriet Google Stadia in einen Shitstorm, nachdem der Cloud-Gaming-Service das große 4K-60-FPS-Versprechen für die meisten Spiele nicht einhalten konnte und in der Kommunikation mit seinen Kunden versagte.
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