Vorwerk VR200 & 300: Cloud-Fehler legt Saugroboter lahm (Update)

Smart Home macht durchaus nützliche Anwendungen möglich, bringt aber auch manches neue Problem mit sich. Das zeigt sich jetzt bei Vor­werk: Die beiden "smarten" Saugroboter VR200 und VR300 machen Pro­bleme, weil es in der Cloud klemmt. An einer Lösung wird gearbeitet.
Update vom 4. Juni: Laut Vorwerk arbeitet das IT-Team des Herstellers bereits an einem Firmware-Update, welches die Verbindungsprobleme mit der Cloud beheben soll. Be­trof­fe­nen Kunden empfiehlt man bis dahin die Saugroboter nicht zurückzusetzen oder aus dem Account bzw. der App zu entfernen. Nur so ist eine zeitnahe Aktualisierung über die Cloud möglich. Alternativ verspricht Vorwerk die neue Firmware auch zur Offline-Installation (z.B. via USB-Stick) bereitzustellen. Ein Veröffentlichungstermin wurde jedoch nicht genannt.

Da fallen die Vorwerk-Nutzer wohl aus allen Wolken

Bei Staubsaugerrobotern gibt es von eher weniger intelligenten Geräten bis hin zu hochge­rüsteten Hightech-Saubermachern eine große Spannbreite an technologischer Ausrüstung. Mit steigender Komplexität nimmt aber meistens auch die Chance auf Fehler zu. Das zeigt sich jetzt offenbar bei den Vorwerk-Modellen VR200 und VR300. Wie heise berichtet, scheinen die beiden Staubsauger-Roboter seit Tagen ihren normalen Dienst zu versagen. Der offensichtliche Grund: Es hakt in der Verbindung mit der Cloud, die "intelligente" Funktionen ermöglicht. Vorwerk Kobold VR 300Der Vorwerk VR 300 macht aktuell nicht so, wie er soll Wie dem Bericht zu entnehmen ist, brauchen die beiden Geräte eine Verbindung zu den Servern von Vorwerk, um auf gespeicherte Grundrisse zugreifen zu können. Damit fallen individuelle Einstellungen und Zonen, die eingerichtet wurden, vollständig weg. Die Reinigung wird dann mit dem Hinweis "Laden des Grundrisses fehlgeschlagen. Sollte das Problem weiterhin bestehen, kontaktieren Sie bitte Ihren Kundenservice" verweigert. Auch das erneute Hinzufügen von Grundrissen ist nicht möglich. Aktuell können die Geräte aber noch im manuellen Modus betrieben werden, können damit also noch ihren Dienst verrichten - nur eben weniger genau.

Reset hilft nicht

Nutzer, die versuchen, das Problem durch einen Reset zu lösen, werden danach mit der Meldung "Keine Verbindung zum Server möglich" begrüßt. Erste Meldungen zu den Fehlern waren am 30. Mai erfolgt, heise stellt die Vermutung an, dass das Problem mit dem am 30. Mai abgelaufenen TLS-Root-Zertifikat "AddTrust External Root CA" in Zusammenhang stehen könnte. Aktuell berichten betroffene Nutzer nach Gesprächen mit dem Support, dass Vorwerk das Problem bekannt sei, offiziell hat das Unternehmen aber noch keine Stellung bezogen.
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