Im Zuge der Coronakrise:
Bund zahlt Milliardenverluste der Bahn
Die Coronakrise hat vor allem den Fernverkehr mit der Bahn komplett einbrechen lassen, dem Unternehmen fehlen bis zu 13,5 Milliarden Euro. Helfen soll und will da der Bund, der nach einem aktuellen Entwurf 80 Prozent der Schäden aus der Krisenzeit tragen wird.
So zitieren die Funke-Zeitungen, die Nachrichtenagentur dpa und Reuters aus einem entsprechenden Entwurf von Verkehrs- sowie Finanzministerium, dass der Bund sich bereit erklären will, für 80 Prozent der Schäden aufzukommen - damit sollen geschätzt 6,9 Milliarden bis 8,4 Milliarden Euro an die Bahn fließen. Die Hilfe steht aber unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Prüfung, die erst durch die EU-Kommission erfolgen muss. Weiterhin soll es der Bahn erlaubt werden, mehr Schulden zu machen. Die Schuldenobergrenze lag vor der Krise bei rund 25 Milliarden Euro.
Es werden Milliarden an die Bahn fließen
Die Bahn hat den Fahrplan im Zuge der Coronapandemie zurückgefahren, bewusst wurde aber für die "Grundversorgung" ein großer Teil der Fahrten aufrechterhalten. Durch den absoluten Einbruch der Fahrgastzahlen sorgt das aber vor allem für leere Züge und noch leere Kassen - im Fernverkehr liegen die sogenannten Personenkilometer im April 90 Prozent unter den Normwerten. Die Folgen sind klar: Für den gesamten Konzern wird durch die Coronakrise im Worst-Case-Szenario ein Schaden von 13,5 Milliarden Euro erwartet. Wie die Tagesschau berichtet, steht der Bund mit Milliardenhilfen schon bereit.So zitieren die Funke-Zeitungen, die Nachrichtenagentur dpa und Reuters aus einem entsprechenden Entwurf von Verkehrs- sowie Finanzministerium, dass der Bund sich bereit erklären will, für 80 Prozent der Schäden aufzukommen - damit sollen geschätzt 6,9 Milliarden bis 8,4 Milliarden Euro an die Bahn fließen. Die Hilfe steht aber unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Prüfung, die erst durch die EU-Kommission erfolgen muss. Weiterhin soll es der Bahn erlaubt werden, mehr Schulden zu machen. Die Schuldenobergrenze lag vor der Krise bei rund 25 Milliarden Euro.
Vor allem das Personal kostet
"Um die Krise gemeinsam und solidarisch zu bewältigen, sind alle Beteiligten gefordert, Teil der Lösung zu sein", zitiert Tagesschau aus dem Papier. Die bisher in dem Entwurf beschriebenen Maßnahmen sind dabei aber eher Gesten und finanziell ein Tropfen auf dem heißen Stein. So soll der Konzernvorstand in diesem Jahr keine Bonuszahlungen erhalten, außerdem sind Kürzungen bei der variablen Vergütung von Vorständen von Tochtergesellschaften und Managern des Unternehmens zu erwarten. Maximal lassen sich damit 180 Millionen Euro einsparen.
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