Statt Service-Personal: Bahn-Tochter testet sprechenden Info-Roboter
Die Zeiten, in denen man bei der Deutschen Bahn und auf Flughäfen noch mehr oder weniger freundliches Service-Personal nach diversen Informationen befragen konnte, könnten bald vorbei sein. Aktuell testet man einen Roboter-Kopf, mit dem sich Reisende unterhalten können. Weil der Test in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit zwischen der Bahn-Tochter DB Systel und dem Flughafenbetreiber Fraport läuft, wurde der Roboter originellerweise auf den Namen "FRAnny" getauft.
Binnen der kommenden sechs Wochen soll das System von Reisenden zahlreiche Standardfragen entgegennehmen und beantworten. So will man Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Kundenakzeptanz überprüfen, teilten die Partner mit. Wenn es funktioniert, könnten bald deutlich mehr solcher Systeme an Verkehrsknotenpunkten auftauchen.
Ein Vorgängermodell wurde bereits vor einem Jahr getestet. Dieser Roboter brachte es auf 4400 Interaktionen und anschließende Befragungen ergaben letztlich zu 75 Prozent ein recht positives Feedback. Seitdem hat man das System deutlich weiterentwickelt und ist entsprechend optimistisch. Im Sommer ist dann schon die nächste Stufe geplant. Dann soll das Schwestermodell SEMMI am Berliner Hauptbahnhof die Kundenanfragen von Bahnreisenden bearbeiten.
Binnen der kommenden sechs Wochen soll das System von Reisenden zahlreiche Standardfragen entgegennehmen und beantworten. So will man Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Kundenakzeptanz überprüfen, teilten die Partner mit. Wenn es funktioniert, könnten bald deutlich mehr solcher Systeme an Verkehrsknotenpunkten auftauchen.
Nächste Tests schon geplant
Den Kern von FRAnny bildet ein KI-Sprachsystem, wie man es im Grunde schon von den diversen Sprachassistenten kennt. Dieses kann in Verbindung mit diversen Erscheinungsformen des Kundenterminals eingesetzt werden. In Frankfurt reden die Nutzer jetzt erst einmal mit einem Kopf, auf den künstlich animierte Gesichtszüge projiziert werden. Die KI im Hintergrund ist mit dem System für den digitalen Kundenservice verbunden. Neben Informationen zum Flug beherrscht FRAnny auch Small Talk und kann sich mit Reisenden auf Deutsch, Englisch und in sieben weiteren Sprachen unterhalten.Ein Vorgängermodell wurde bereits vor einem Jahr getestet. Dieser Roboter brachte es auf 4400 Interaktionen und anschließende Befragungen ergaben letztlich zu 75 Prozent ein recht positives Feedback. Seitdem hat man das System deutlich weiterentwickelt und ist entsprechend optimistisch. Im Sommer ist dann schon die nächste Stufe geplant. Dann soll das Schwestermodell SEMMI am Berliner Hauptbahnhof die Kundenanfragen von Bahnreisenden bearbeiten.
Verwandt
Thema:
Verwandte Videos
- Super Bowl 2026: Chris Hemsworth denkt, dass Alexa+ ihn töten will
- Next: Sci-fi-Serie bekommt neuen Trailer zur Comic-Con
- Ctone Matrix M2 Mini-PC: Das Upgrade von RAM & SSD im Test
- Es hagelt Kritik an Sonys neuer RX10 V - eindeutig zu Unrecht
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
Verwandte Tags