Office 365 bekommt Schutz vor "Allen antworten"-Massenmails
Manchmal sorgen sie für Erheiterung und kreative E-Mail-Konversationen, meistens sind sie aber lästig und schlichtweg Spam, vor allem in großen Unternehmen: "Allen antworten"-Massen-Mails. Office 365 kann so etwas nun blocken, auch um die Server-Last zu senken.
Die E-Mails wurde schon oftmals totgesagt, dennoch sind und bleiben diese in den meisten Firmen und Behörden ein wichtiges, ja unersetzliches Kommunikationswerkzeug. Doch die klassische Art des Versendens von Nachrichten über das Internet hat auch Tücken, die zwar einfach zu vermeiden wären, aber dennoch immer wieder vorkommen.
Der passende Non-Delivery Report (NDR)
Dazu zählt vor allem der so genannte "Reply-All Storm", zu dem es dann kommt, wenn eine an alle adressierte E-Mail von einem Mitarbeiter gesendet wird und dann in weiterer Folge von weiteren Personen auch an alle beantwortet werden. Erst vor kurzem wurde ein Fall bei Microsoft bekannt, bei dem rund 52.000 Mitarbeiter des Konzerns vom Schneeball-Effekt solcher Mails erfasst und mitgezogen wurden.
Microsoft hat zwar bereits im Vorjahr auf seiner Konferenz Ignite ein Reply-All-Schutzsystem angekündigt, dessen Einführung wurde aber womöglich durch die jüngste interne "Allen antworten"-Episode beschleunigt. Denn nun hat man begonnen, ein System zu verteilen, das derartige unerwünschte Massenmails erkennen und blocken kann, wie Microsoft schreibt.
In weiterer Folge werden Massenmails für vier Stunden geblockt, die Verfasser erhalten dann einen so genannten NDR (Non-Delivery Report). Das Ganze ist eine serverseitige Maßnahme, die nur Office 365-intern greift, und kann auch von Admins entsprechend feingetunt oder auch (de)aktiviert werden.
Der passende Non-Delivery Report (NDR)
Dazu zählt vor allem der so genannte "Reply-All Storm", zu dem es dann kommt, wenn eine an alle adressierte E-Mail von einem Mitarbeiter gesendet wird und dann in weiterer Folge von weiteren Personen auch an alle beantwortet werden. Erst vor kurzem wurde ein Fall bei Microsoft bekannt, bei dem rund 52.000 Mitarbeiter des Konzerns vom Schneeball-Effekt solcher Mails erfasst und mitgezogen wurden.
Microsoft hat zwar bereits im Vorjahr auf seiner Konferenz Ignite ein Reply-All-Schutzsystem angekündigt, dessen Einführung wurde aber womöglich durch die jüngste interne "Allen antworten"-Episode beschleunigt. Denn nun hat man begonnen, ein System zu verteilen, das derartige unerwünschte Massenmails erkennen und blocken kann, wie Microsoft schreibt.
Bei zehn Mails pro Stunde ist Schluss
Freilich ist die Lösung komplizierter, denn natürlich will und kann man nicht Massenmails per se blocken. Denn längere Konversationen, die alle Mitarbeiter betreffen, sind oftmals auch vorgesehen bzw. erwünscht. Der Office 365-Mechanismus wird aktiviert, wenn in einer Stunde zehn "Reply-All Storms" mit mehr als 5000 Empfängern stattgefunden haben.In weiterer Folge werden Massenmails für vier Stunden geblockt, die Verfasser erhalten dann einen so genannten NDR (Non-Delivery Report). Das Ganze ist eine serverseitige Maßnahme, die nur Office 365-intern greift, und kann auch von Admins entsprechend feingetunt oder auch (de)aktiviert werden.
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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