Xiaomi meldet gute Zahlen - für 2019, doch jetzt wird es schwierig

Bevor auch bei Xiaomi die Auswirkungen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus bald deutliche Auswirkungen zeigen dürften, hat das Unter­nehmen jetzt seine Geschäftszahlen für das Jahr 2019 veröffentlicht. Un­ter anderem profitierte Xiaomi von Problemen des Konkurrenten Huawei.
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Xiaomi
Xiaomi konnte das Jahr 2019 noch einmal auf einem Höhepunkt beenden, denn im vierten Quartal des Jahres stieg der Umsatz im Jahresvergleich noch einmal kräftig an. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legte man um 27,1 Prozent zu, was vor allem auf die Expansion des Engagements in diversen Märkten außerhalb Chinas zurückzuführen ist.

2020 wird es auch für Xiaomi schwierig

Auch der Gewinn legte kräftig zu, so dass man allein im vierten Quartal 2019 26,5 Prozent mehr verdiente als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz lag zuletzt bei 56,5 Milliarden Yuan (~7,237 Mrd. Euro), während der Gewinn immerhin 2,3 Milliarden Yuan (~294 Mio. Euro) betrug. Damit übertraf das Unternehmen die Vorgaben der Finanzwelt deutlich, denn eigentlich waren die Schätzungen aufgrund der stagnierenden Entwicklung des Smartphone-Markts deutlich konservativer ausgefallen.

Auf das Gesamtjahr 2019 betrachtet, zeichneten sich allerdings tatsächlich die erwarteten Rückgänge ab. So ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent zurück und lag bei "nur" 10,04 Milliarden Yuan (~1,285 Mrd. Euro). Für 2020 zeichnet Xiaomi bisher aufgrund des Coronavirus natürlich ein weniger rosiges Bild.

Das Unternehmen geht davon aus, dass es einen deutlichen Rückgang der Smartphone-Verkäufe geben wird. Außerdem rechnet man mit weniger Ausnahmen aus dem Vertrieb von Werbung, weil die Werbetreibenden ihre Budgets in Folge der Epidemie reduziert haben. In der Produktion hat Xiaomi die Auswirkungen des Coronavirus nach eigenen Angaben bereits weitestgehend überwunden.

Aktuell habe man bereits wieder 80 bis 90 Prozent der üblichen Kapazitäten zur Verfügung, heißt es. In Grunde könnte der chinesische Hersteller also schon fast wieder so viele Smartphones bauen, wie vor Beginn der Krise rund um das Coronavirus, doch natürlich fehlt es jetzt erst einmal an Kunden, da viele potenzielle Käufer in den kommenden Wochen und Monaten eher andere Ausgaben priorisieren dürften.

In einer Mitteilung an die Investoren des Unternehmens ließ Xiaomi-Gründer Lei Jun darüber hinaus verlauten, dass man der üblichen Praxis treu geblieben sei und eine extrem geringe Gewinnmarge für die hauseigenen Hardware-Produkte angesetzt habe. Im Schnitt sei die Marge wieder unter einem Prozent geblieben. Xiaomi setzt traditionell auf extrem geringe Margen für die Hardware und versucht stattdessen, vor allem aus Werbung Gewinn zu erzielen.

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