Keine Lust auf Hausaufgaben:
Schüler wollten Lern-Apps torpedieren
In mehreren chinesischen Städten und Regionen herrscht seit Wochen eine strikte Ausgangssperre. Damit das Leben aber dennoch weitergehen kann, wurde vieles auf Online-Kanäle verlegt, allen voran die schulischen Aktivitäten. Das versuchten die Betroffenen aber zu torpedieren.
Die Schule ist geschlossen. Das war für Millionen chinesische Schüler, die nicht zwangsläufig an die teils dramatischen, da tödlichen Folgen des neuen Coronavirus dachten, in China eine zunächst positiv klingende Nachricht. Doch schnell merkten die Betroffenen: Auch ohne Schule geht die Schule weiter. So kamen schnell Apps und vergleichbare technische Lösungen zum Einsatz, die den Unterricht von zu Hause aus ermöglichen.
So griffen die Lehrkräfte u. a. zum in China als WhatsApp-Pendant geltenden Messenger WeChat, außerdem wurde verstärkt auf die mobile App Dingtalk gesetzt. Diese hat der chinesische Handelsgigant Alibaba eigentlich für den Unternehmenseinsatz konzipiert, doch sie eignete sich auch besonders gut dazu, Lehrer mit Schülern zu vernetzen (via t3n). Das Livestreaming von Dingtalk nutzten zuletzt rund 50 Millionen Schüler und 600.000 Lehrer.
Bei Dingtalk konnten die Schüler erreichen, dass die App auf einen Durchschnitt von 1,3 Sternen absinkt, einen Rauswurf konnten sie damit nicht bewirken. Den Berichten zufolge reagierten die Macher der Anwendung mit einem viralen Video, in dem sie sich für die "arbeitsreichen Ferien" der Schüler entschuldigt haben.
Ganz unrecht hatten die Schüler allerdings auch nicht, denn die App soll auch tatsächlich diverse Probleme gehabt haben, unter anderem hinsichtlich einer ruckeligen Verbindung bzw. Videoübertragung.
So griffen die Lehrkräfte u. a. zum in China als WhatsApp-Pendant geltenden Messenger WeChat, außerdem wurde verstärkt auf die mobile App Dingtalk gesetzt. Diese hat der chinesische Handelsgigant Alibaba eigentlich für den Unternehmenseinsatz konzipiert, doch sie eignete sich auch besonders gut dazu, Lehrer mit Schülern zu vernetzen (via t3n). Das Livestreaming von Dingtalk nutzten zuletzt rund 50 Millionen Schüler und 600.000 Lehrer.
Mit Ein-Stern-Wertungen abstrafen
Doch die Kids wollten sich nicht damit abfinden, dass ihre unfreiwilligen Ferien zu Ende sind und nahmen die Sache selbst in die Hand. Sie bombardierten die jeweiligen App-Stores mit Ein-Stern-Bewertungen, weil sie sich davon erhofften, dass die Fern-Unterricht-Anwendungen rausfliegen.Bei Dingtalk konnten die Schüler erreichen, dass die App auf einen Durchschnitt von 1,3 Sternen absinkt, einen Rauswurf konnten sie damit nicht bewirken. Den Berichten zufolge reagierten die Macher der Anwendung mit einem viralen Video, in dem sie sich für die "arbeitsreichen Ferien" der Schüler entschuldigt haben.
Ganz unrecht hatten die Schüler allerdings auch nicht, denn die App soll auch tatsächlich diverse Probleme gehabt haben, unter anderem hinsichtlich einer ruckeligen Verbindung bzw. Videoübertragung.
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