Galaxy S20 Ultra: Das Top-Smartphone gibt es auch ohne '5G-Zwang'
Samsung hat in der letzten Woche mit der Galaxy S20-Serie seine neuesten High-End-Smartphones vorgestellt, wobei das Topmodell Galaxy S20 Ultra zumindest offiziell nur mit 5G-Unterstützung angekündigt wurde. Jetzt wird klar, dass das S20 Ultra auch ohne "5G-Zwang" erscheint.
Samsung hat das Galaxy S20 Ultra als absolutes Spitzenmodell zumindest in Europa, den USA und den meisten anderen Märkten ausschließlich in zwei sehr teuren Versionen vorgestellt, die immer mit einem 5G-Modem ausgerüstet sind. Mindestens 1349 Euro werden hierzulande für das 6,9-Zoll-Smartphone mit absoluter Top-Ausstattung fällig - eine auf LTE beschränkte Version gibt es nicht. Dachten wir jedenfalls.
Wie sich inzwischen herausgestellt hat, wird das Galaxy S20 Ultra in bestimmten Ländern auch in einer Variante ohne 5G-Modem angeboten. Dazu gehören unter anderem die Türkei, einige arabische Länder, Südafrika, südamerikanische Länder wie Brasilien und Kolumbien sowie Indien. Offenbar will Samsung durch die LTE-Version des Galaxy S20 Ultra auch Länder bedienen, wo der Aufbau von 5G-Netzen noch auf sich warten lässt.
Das Gleiche gilt auch für die in Regionen wie Südamerika oder Indien verkauften Varianten des Galaxy S20 Ultra LTE. Sonderlich groß fällt die Ersparnis ohnehin nicht aus. So verlangt Samsung in Indien umgerechnet ziemlich genau 1199 Euro für das LTE-Modell des S20 Ultra mit 12 GB RAM und 128 GB Flash-Speicher. Dabei muss man dann aber nicht nur auf das 5G-Modem verzichten, sondern bekommt auch nicht das in Europa immer mitgelieferte 45-Watt-Netzteil, sondern nur die 25-Watt-Variante.
Abgesehen vom fehlenden 5G-Modem entspricht das LTE-Modell sonst wohl zu 100 Prozent dem mit dem Samsung Exynos 990 ausgerüsteten S20 Ultra 5G, das auch bei uns in Deutschland verkauft wird. Ein Import aus der Türkei lohnt übrigens ebenfalls nicht, da Smartphones dort aufgrund staatlicher Abgaben erheblich teurer sind als hierzulande - so kostet das Galaxy S20 Ultra LTE in der Türkei auch umgerechnet fast 1900 Euro.
Wie sich inzwischen herausgestellt hat, wird das Galaxy S20 Ultra in bestimmten Ländern auch in einer Variante ohne 5G-Modem angeboten. Dazu gehören unter anderem die Türkei, einige arabische Länder, Südafrika, südamerikanische Länder wie Brasilien und Kolumbien sowie Indien. Offenbar will Samsung durch die LTE-Version des Galaxy S20 Ultra auch Länder bedienen, wo der Aufbau von 5G-Netzen noch auf sich warten lässt.
Region-Lock verhindert Import von günstigerer LTE-Version
Wer nun denkt, er könne vielleicht einfach darauf hoffen, dass findige Händler beginnen, die in den genannten Regionen verkaufte LTE-Version des Galaxy S20 Ultra nach Europa zu importieren, um so einige Euro zu sparen, wird allerdings von Samsungs Firmenpolitik ausgebremst. Wie üblich haben auch die neuen Galaxy S20-Smartphones nämlich eine Regionensperre. Das heißt, dass Geräte, die in Europa gekauft werden, auch nur mit einer SIM-Karte eines europäischen Netzbetreibers erstmals in Betrieb genommen werden können.Das Gleiche gilt auch für die in Regionen wie Südamerika oder Indien verkauften Varianten des Galaxy S20 Ultra LTE. Sonderlich groß fällt die Ersparnis ohnehin nicht aus. So verlangt Samsung in Indien umgerechnet ziemlich genau 1199 Euro für das LTE-Modell des S20 Ultra mit 12 GB RAM und 128 GB Flash-Speicher. Dabei muss man dann aber nicht nur auf das 5G-Modem verzichten, sondern bekommt auch nicht das in Europa immer mitgelieferte 45-Watt-Netzteil, sondern nur die 25-Watt-Variante.
Abgesehen vom fehlenden 5G-Modem entspricht das LTE-Modell sonst wohl zu 100 Prozent dem mit dem Samsung Exynos 990 ausgerüsteten S20 Ultra 5G, das auch bei uns in Deutschland verkauft wird. Ein Import aus der Türkei lohnt übrigens ebenfalls nicht, da Smartphones dort aufgrund staatlicher Abgaben erheblich teurer sind als hierzulande - so kostet das Galaxy S20 Ultra LTE in der Türkei auch umgerechnet fast 1900 Euro.
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