AMD feiert Rekorde - und die nächste große Erfolgswelle steht bevor
Nach vielen Jahren des Darbens herrscht beim Chipdesigner AMD inzwischen eine ausgelassene Partystimmung. Es geht überhaupt nicht mehr um die Frage ob, sondern wie stark man wächst. Und der eigentliche Boom kommt erst noch.
Die neuen, erfolgreichen Prozessorlinien beginnen sich jetzt so richtig in den Bilanzen niederzuschlagen. Im letzten Quartal 2019 verbuchte das Unternehmen im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 50 Prozent. Die Einnahmen beliefen sich so auf 2,13 Milliarden Dollar, das ist bereits der höchste Wert in der Konzerngeschichte. Und es deutet alles darauf hin, dass es noch sehr viel weiter nach oben gehen wird.
Denn während AMD wieder zu einer festen Größe im PC-Markt geworden ist, der inzwischen sogar selbst wieder zulegt, steigt auch das Interesse an den Epyc-Prozessoren für Server. Hier gehen die Geschäfte aber stets mit einiger Verzögerung los, so dass noch einiges zu erwarten sein dürfte. Und auch bei den Grafikchips läuft es prima, so dass das reine Prozessor-Geschäft auf ein Umsatzwachstum von 69 Prozent auf 1,66 Milliarden Dollar kam.
Dass sich der Bereich erst einmal weiter gut entwickeln wird, ist nun keine besonders überraschende Prognose. Im Zuge der Bilanzpräsentation zielten die Fragen der Analysten daher auch in eine andere Richtung, die in der Unternehmensstruktur unter dem Titel "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" zusammengefasst wird. Hier werden unter anderem die Chips für die Hersteller von Spielekonsolen entwickelt und produziert.
Damit man bei aller positiven Entwicklung auch auf unvorhersehbare Probleme vorbereitet ist, sorgt das Management nebenbei vor. Während Beobachter des Unternehmens fast schon daran gewöhnt waren, dass die flüssigen Mittel immer weiter zusammenschrumpften, wurden sie nun binnen nur eines Quartals um 400 Millionen Dollar auf nun 1,5 Milliarden Dollar aufgestockt. Trotzdem blieb am Ende noch genug übrig, um unter dem Strich eine Steigerung des Nettogewinns von 38 Millionen auf 170 Millionen Dollar zu vermelden.
Siehe auch: Intel unter Druck: AMD Ryzen für Notebooks schlägt Core i7-9700K
Denn während AMD wieder zu einer festen Größe im PC-Markt geworden ist, der inzwischen sogar selbst wieder zulegt, steigt auch das Interesse an den Epyc-Prozessoren für Server. Hier gehen die Geschäfte aber stets mit einiger Verzögerung los, so dass noch einiges zu erwarten sein dürfte. Und auch bei den Grafikchips läuft es prima, so dass das reine Prozessor-Geschäft auf ein Umsatzwachstum von 69 Prozent auf 1,66 Milliarden Dollar kam.
Dass sich der Bereich erst einmal weiter gut entwickeln wird, ist nun keine besonders überraschende Prognose. Im Zuge der Bilanzpräsentation zielten die Fragen der Analysten daher auch in eine andere Richtung, die in der Unternehmensstruktur unter dem Titel "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" zusammengefasst wird. Hier werden unter anderem die Chips für die Hersteller von Spielekonsolen entwickelt und produziert.
Nächste Umsatzwelle kommt
Und bei den Konsolen steht die neueste Generation vor der Tür. Nach Angaben des AMD-Managements werde sich der Absatz von Chips für Xbox One und PlayStation 4 schnell zur Nebensache entwickeln. Vor allem im zweiten Quartal sollen dann die SoCs für die neuesten Konsolen richtig abheben und auch in dem Segment zweistellige Wachstumszahlen garantieren.Damit man bei aller positiven Entwicklung auch auf unvorhersehbare Probleme vorbereitet ist, sorgt das Management nebenbei vor. Während Beobachter des Unternehmens fast schon daran gewöhnt waren, dass die flüssigen Mittel immer weiter zusammenschrumpften, wurden sie nun binnen nur eines Quartals um 400 Millionen Dollar auf nun 1,5 Milliarden Dollar aufgestockt. Trotzdem blieb am Ende noch genug übrig, um unter dem Strich eine Steigerung des Nettogewinns von 38 Millionen auf 170 Millionen Dollar zu vermelden.
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