Mr. Shithole: Facebook übersetzt den chinesischen Präsidenten falsch
Der chinesische Präsident Xi Jinping wird von seinen Gegnern in Memes gern als Winnie the Pooh verspottet und ist wie viele andere chinesische Politiker höchst empfindlich, was Kritik angeht. Jetzt hat sich Facebook einen Fauxpas geleistet, der in Peking wohl für reichlich Frust sorgen könnte.
Facebook, das in China wie viele andere westliche Dienste durch die staatlichen Zensoren hinter der "Great Firewall of China" ohnehin geblockt wird, hat sich offiziell für einen Fehler entschuldigt, bei dem die Übersetzung des Namens des chinesischen Präsidenten Xi Jinping aus dem Burmesischen ins Englische zu einem höchst kuriosen und unangenehmen Ergebnis führte.
Offenbar war die Software des Konzerns mit dem Namen Xi Jinping nicht vertraut genug, um ihn als Eigennamen zu identifizieren. Stattdessen lieferten die Tools des Sozialen Netzwerks in Übersetzungen von Posts in burmesischer Sprache ins Englische die Wortfolge "Mr. Shithole" als Resultat. Offenbar fehlten die Wörter "Xi Jinping" in der Datenbank für die burmesische Sprache, was dazu führte, dass die Software auf eigene Faust einen Übersetzungsversuch unternahm.
Facebook entschuldigte sich für den Fehler und begründete den Vorfall mit "technischen Problemen". Neben Xi Jinpings Namen waren offenbar auch andere Wörter mit der Zeichenfolge "shi..." oder "xi..." am Anfang von dem "Fehler" betroffen, denn auch bei ihnen lieferte Facebooks interne Übersetzung aus dem Burmesischen laut einem Bericht der Zeitung "The Guardian" immer wieder das englische Wort "Shithole" als Antwort.
Andere Übersetzungsdienste wie etwa Google Translate hatten bisher keine vergleichbaren Probleme, auch wenn die maschinengestützte Übersetzung schon immer zu teilweise kuriosen Resultaten führen kann. Facebook tut sich bei der in Myanmar gesprochenen burmesischen Sprache schon länger schwer. So hatte die Software bei Versuchen, Aufrufe zum Genozid aus dem Burmesischen ins Englische zu übersetzen, das Wort "Rainbow" (Regenbogen) als Resultat geliefert.
Offenbar war die Software des Konzerns mit dem Namen Xi Jinping nicht vertraut genug, um ihn als Eigennamen zu identifizieren. Stattdessen lieferten die Tools des Sozialen Netzwerks in Übersetzungen von Posts in burmesischer Sprache ins Englische die Wortfolge "Mr. Shithole" als Resultat. Offenbar fehlten die Wörter "Xi Jinping" in der Datenbank für die burmesische Sprache, was dazu führte, dass die Software auf eigene Faust einen Übersetzungsversuch unternahm.
Facebook entschuldigte sich für den Fehler und begründete den Vorfall mit "technischen Problemen". Neben Xi Jinpings Namen waren offenbar auch andere Wörter mit der Zeichenfolge "shi..." oder "xi..." am Anfang von dem "Fehler" betroffen, denn auch bei ihnen lieferte Facebooks interne Übersetzung aus dem Burmesischen laut einem Bericht der Zeitung "The Guardian" immer wieder das englische Wort "Shithole" als Antwort.
Andere Übersetzungsdienste wie etwa Google Translate hatten bisher keine vergleichbaren Probleme, auch wenn die maschinengestützte Übersetzung schon immer zu teilweise kuriosen Resultaten führen kann. Facebook tut sich bei der in Myanmar gesprochenen burmesischen Sprache schon länger schwer. So hatte die Software bei Versuchen, Aufrufe zum Genozid aus dem Burmesischen ins Englische zu übersetzen, das Wort "Rainbow" (Regenbogen) als Resultat geliefert.
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