Bill Gates fordert soziale Gerechtigkeit und Steuererhöhungen für Reiche
Microsoft-Co-Gründer Bill Gates ist aktuell der zweitreichste Mann der Erde, sein Vermögen beträgt rund 97 Milliarden Dollar. Das ist mehr als er je ausgeben kann und der 64-Jährige macht sich auch Gedanken, wie Reichtum und Moral zusammenpassen.
Gates hat sich vor Jahren der Philanthropie verschriebenen und versprochen, den Großteil seines Besitzes für wohltätige Zwecke herzugeben. Der langjährige Microsoft-CEO hat sich nun zum Jahreswechsel und dem Start des neuen Jahrzehnts Gedanken zum Thema soziale Gerechtigkeit gemacht.
In seinem Beitrag macht er sich nun bewusst Gedanken zu einem Thema, das bereits 2019 aktuell war, aber 2020 noch wichtiger wird: dem amerikanischen Steuersystem. Gates: "Ich spreche zwar meisten über jene Themen, auf die ich mich konzentriere, darunter globale Gesundheit, Bildung und Klimawandel, aber ich werde auch immer wieder auf Steuern angesprochen."
Und seine Meinung ist sicherlich nicht besonders populär unter seinen Millionärs- und Milliardärskollegen, denn um das Wohlstandsgefälle zu bekämpfen, benötige es radikale Schritte in Bezug auf das Geld bzw. eben Steuern. Denn all jene, die Geld haben - seine Frau Melinda und er inklusive - sollten höhere Steuerabgaben leisten.
Er schlägt eine Reihe steuerlicher Maßnahmen vor, darunter höhere Kapitalertragssteuer sowie Erbschaftsteuer (und die Schließung von Schlupflöchern) sowie diverse weitere steuerliche Verschärfungen. Auf die Freiwilligkeit bzw. Freigiebigkeit der Reichen will sich Gates dabei nicht verlassen, da kein Mensch von sich aus mehr Steuern zahlt: "Leute zahlen Steuern wegen der Verpflichtung von Gesetzen und dem Bürgersein, aber nicht aus Wohltätigkeit." Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
"Große Ungerechtigkeiten auf der Welt"
Er betont in seinem persönlichen Rückblick auf 2019, dass er sich glücklich schätzen kann, die Welt bereisen, erstaunliche Menschen treffen und unglaubliche Innovationen sehen zu können. "Ich bin mir aber auch bewusst, dass es nach wie vor große Ungerechtigkeiten gibt, die die Glücklichen von den Glücklosen auf der ganzen Welt trennen - und dass ich immense Privilegien als Ergebnis dieser Ungerechtigkeit habe", schreibt Gates in seinem Blog.In seinem Beitrag macht er sich nun bewusst Gedanken zu einem Thema, das bereits 2019 aktuell war, aber 2020 noch wichtiger wird: dem amerikanischen Steuersystem. Gates: "Ich spreche zwar meisten über jene Themen, auf die ich mich konzentriere, darunter globale Gesundheit, Bildung und Klimawandel, aber ich werde auch immer wieder auf Steuern angesprochen."
Und seine Meinung ist sicherlich nicht besonders populär unter seinen Millionärs- und Milliardärskollegen, denn um das Wohlstandsgefälle zu bekämpfen, benötige es radikale Schritte in Bezug auf das Geld bzw. eben Steuern. Denn all jene, die Geld haben - seine Frau Melinda und er inklusive - sollten höhere Steuerabgaben leisten.
Er schlägt eine Reihe steuerlicher Maßnahmen vor, darunter höhere Kapitalertragssteuer sowie Erbschaftsteuer (und die Schließung von Schlupflöchern) sowie diverse weitere steuerliche Verschärfungen. Auf die Freiwilligkeit bzw. Freigiebigkeit der Reichen will sich Gates dabei nicht verlassen, da kein Mensch von sich aus mehr Steuern zahlt: "Leute zahlen Steuern wegen der Verpflichtung von Gesetzen und dem Bürgersein, aber nicht aus Wohltätigkeit." Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
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