"Weniger Paranoia":
Bill Gates springt Huawei in Sachen 5G zur Seite
Huawei erhält von unerwarteter Seite Rückenwind: Bill Gates spricht bei einer Veranstaltung in New York davon, dass man dem chinesischen Netzwerkausrüster mit weniger "Paranoia" begegnen muss. Man solle nicht davon ausgehen, dass alles chinesische schlecht ist.
Für Gates ist die weitere Vorgehensweise klar: "Paranoia" gegenüber dem chinesischen Unternehmen müsse Offenheit und "objektiver Überprüfung" weichen, wie dies nach Meinung des Microsoft-Gründers auch bei anderen Gütern und Dienstleistungen üblich ist. Gates erinnert dabei auch an die Geschichte seines Unternehmens: "Wir wurden gefragt, ob Windows irgendwelche NSA-Dinge eingebaut hat, also gaben wir den Regierungen den Windows-Quellcode." Dadurch habe man die Anschuldigungen entkräften können, "und Huawei kann das genauso machen", so Gates.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Bill Gates klinkt sich in die hitzige Huawei-Debatte ein
Huawei und die USA stehen sich schon eine ganze Weile in einem offenen Konflikt gegenüber - ein Blick in unser WinFuture-Special zu 5G zeigt, wie sich die Lage in den letzten Monaten immer weiter zugespitzt hatte, auch wenn es immer wieder Anzeichen von Entspannung gab. Jetzt macht sich Bill Gates laut Bericht von heise bei einer Veranstaltung der New York Times für den chinesischen Netzwerkausrüster stark. "Wie alle Güter und Dienstleistungen sollte auch Huawei einer objektiven Überprüfung unterzogen werden", so der Microsoft-Gründer am Mittwoch auf der Bühne in New York. Aus Sicht von Gates sei es falsch, automatisch davon auszugehen, "dass alles, was aus China kommt, schlecht ist". "Das ist ein ziemlich verrückter Ansatz, wenn man von Innovationen profitieren will", so Gates.Für Gates ist die weitere Vorgehensweise klar: "Paranoia" gegenüber dem chinesischen Unternehmen müsse Offenheit und "objektiver Überprüfung" weichen, wie dies nach Meinung des Microsoft-Gründers auch bei anderen Gütern und Dienstleistungen üblich ist. Gates erinnert dabei auch an die Geschichte seines Unternehmens: "Wir wurden gefragt, ob Windows irgendwelche NSA-Dinge eingebaut hat, also gaben wir den Regierungen den Windows-Quellcode." Dadurch habe man die Anschuldigungen entkräften können, "und Huawei kann das genauso machen", so Gates.
Eine Spirale des Misstrauens
Wie heise weiter schreibt, spricht Bill Gates eine laute Warnung aus, in Bezug auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen nicht in eine "Spirale des Misstrauens" zu geraten. "Und was ist mit chinesischen Mitarbeitern? Wenn man so paranoid ist, was ist mit Code der von jemandem mit chinesischen Vorfahren programmiert wird? Man sollte objektive Maßstäbe anlegen." Aus Sicht des Microsofts-Gründers ist es demnach für alle Beteiligten ein klarer Nachteil, wenn zwischen Hochtechnologieländern "kein Vertrauen herrscht".Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Thema:
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