WhatsApp hatte fiese Lücke in den Gruppenchats, aber keine Panik
Der zu Facebook gehörende Messenger ist kein Unbekannter, wenn es um schwere Sicherheitslücken geht, das liegt aber auch daran, dass viele bei WhatsApp auch wegen der Popularität der App besonders genau hinsehen. Aktuell geht es um eine Lücke in Gruppenchats.
Im aktuellen Fall haben Sicherheitsforscher des Security-Unternehmens Check Point eine Möglichkeit aufgedeckt, wie man mit einer einzigen "zerstörerischen Gruppen-Chatnachricht einen schnellen und vollständigen Absturz herbeiführen" kann und zwar für alle Teilnehmer des betroffenen Chats (via The Register).
Das ist nicht einmal alles: Der Angriff ist derart schwerwiegend, dass Nutzer gezwungen sind, die Anwendung zu löschen und neu zu installieren. Der Gruppenchat kann hierbei auch nicht neu geladen werden, da es zu einer Endlosschleife aus Abstürzen kommt. Um WhatsApp weiter nutzen zu können, muss der gesamte Gruppenchat gelöscht werden und zwar für alle.
Er verwies auch auf vor kurzem eingeführte Schutzmechanismen, mit denen verhindert wird, dass Nutzer ungewollt zu Gruppen hinzugefügt werden, wo sich womöglich dubiose Teilnehmer herumtreiben.
Mehr zum Thema WhatsApp-Sicherheit:
Das ist nicht einmal alles: Der Angriff ist derart schwerwiegend, dass Nutzer gezwungen sind, die Anwendung zu löschen und neu zu installieren. Der Gruppenchat kann hierbei auch nicht neu geladen werden, da es zu einer Endlosschleife aus Abstürzen kommt. Um WhatsApp weiter nutzen zu können, muss der gesamte Gruppenchat gelöscht werden und zwar für alle.
Bereits länger geschlossen
Die Lücke wurde allerdings bereits geschlossen, in Version 2.19.246 und höher ist es nicht mehr möglich, sie auszunützen. Der Fehler wurde WhatsApp über das Bug-Bounty-Program gemeldet und der Messenger bedankte sich auch artig dafür: "Dank der verantwortungsvollen Übermittlung von Check Point konnten wir das Problem schnell und für alle Nutzer beheben und zwar bereits Mitte September", sagte WhatsApp-Entwickler Ehren Kret.Er verwies auch auf vor kurzem eingeführte Schutzmechanismen, mit denen verhindert wird, dass Nutzer ungewollt zu Gruppen hinzugefügt werden, wo sich womöglich dubiose Teilnehmer herumtreiben.
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