WhatsApp & Facebook: Gericht könnte Vereinigung jahrelang verzögern
Die US-Behörden wollen offenbar ernst machen mit ihrem Plan, Facebook sein Vorhaben zur Integration der Messaging-Funktionen von WhatsApp, Instagram und Facebook Messenger zu vermiesen. Anscheinend erwägt die zuständige Handelsaufsicht sogar eine Klage.
Wie das Wall Street Journal berichtet, prüft die Federal Trade Commission derzeit die Möglichkeit einer vorläufigen gerichtlichen Verfügung, mit der man Facebooks Pläne für eine Vereinheitlichung seiner Messaging-Lösungen vorerst ausbremsen könnte.
Eine solche gerichtliche Anordnung würde bedeuten, dass Facebook sein Vorhaben erst dann in die Tat umsetzen könnte, wenn ein darauf folgendes Gerichtsverfahren abgeschlossen ist. Ob die FTC tatsächlich mit einer "Preliminary Injunction" gegen Facebook vorgehen wird, ist derzeit noch unklar, aber laut dem Bericht des WSJ durchaus eine Möglichkeit.
Ursprünglich hatte Facebook bei der Übernahme von WhatsApp behauptet, man werde den vor allem in Europa beliebten Dienst auch in Zukunft unabhängig betreiben. Mittlerweile hat sich die Strategie geändert, so dass Facebook für WhatsApp, Instagram und den hauseigenen Messenger künftig die gleiche Basis verwenden will. Dann würden Nutzer der Dienste über alle Plattformen hinweg miteinander kommunizieren können.
Die FTC sieht darin aber eine zu starke Konzentration der Dienste unter einem Dach und befürchtet, dass dann eine eventuelle Aufspaltung des Konzerns aufgrund von Urteilen eines Wettbewerbsverfahrens schwieriger werden könnte. Die US-Behörde ermittelt seit geraumer Zeit gegen Facebook und andere Internetkonzerne. Zusätzlich prüfen derzeit auch die Generalstaatsanwälte von 47 US-Bundesstaaten, ob Facebook möglicherweise gegen Auflagen des Wettbewerbsrechts verstößt.
Eine solche gerichtliche Anordnung würde bedeuten, dass Facebook sein Vorhaben erst dann in die Tat umsetzen könnte, wenn ein darauf folgendes Gerichtsverfahren abgeschlossen ist. Ob die FTC tatsächlich mit einer "Preliminary Injunction" gegen Facebook vorgehen wird, ist derzeit noch unklar, aber laut dem Bericht des WSJ durchaus eine Möglichkeit.
Monopolbildung befürchtet
Die Behörde untersucht das Gechäftgebahren des Konzerns seit einiger Zeit wegen des Verdachts auf wettbewerbsbehinderndes Verhalten. Dabei steht die Übermacht von Facebook in Sachen Social Media im Vordergrund ist man doch mit Facebook selbst sowie Instagram und WhatsApp in vielen westlichen Ländern und den USA eine dominierende Kraft.Ursprünglich hatte Facebook bei der Übernahme von WhatsApp behauptet, man werde den vor allem in Europa beliebten Dienst auch in Zukunft unabhängig betreiben. Mittlerweile hat sich die Strategie geändert, so dass Facebook für WhatsApp, Instagram und den hauseigenen Messenger künftig die gleiche Basis verwenden will. Dann würden Nutzer der Dienste über alle Plattformen hinweg miteinander kommunizieren können.
Die FTC sieht darin aber eine zu starke Konzentration der Dienste unter einem Dach und befürchtet, dass dann eine eventuelle Aufspaltung des Konzerns aufgrund von Urteilen eines Wettbewerbsverfahrens schwieriger werden könnte. Die US-Behörde ermittelt seit geraumer Zeit gegen Facebook und andere Internetkonzerne. Zusätzlich prüfen derzeit auch die Generalstaatsanwälte von 47 US-Bundesstaaten, ob Facebook möglicherweise gegen Auflagen des Wettbewerbsrechts verstößt.
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