WhatsApp-Nachrichten manipulierbar? Facebook bestreitet ein Problem
Sicherheitsforscher von CheckPoint hatten zur Blackhat- Sicherheitskonferenz aufgezeigt, wie sich WhatsApp-Nachrichten manipulieren lassen, sodass der Empfänger einer Nachricht einen ganz anderen Wortlaut zugeschickt bekommt, als der Sender geschrieben hat. Für den Außenstehenden sind die Nachrichten nicht zu unterscheiden.
Dabei verwendeten sie die "Zitat"-Funktion in einem Gruppengespräch, um die Identität des Absenders zu ändern, was auch funktioniert, wenn diese Person nicht Mitglied der Gruppe ist, und dann den Text der Antwort eines anderen so zu ändern wie man möchte - man kann also jemanden sein Worte "in den Mund legen", so wie man das möchte. Ein Dritter kann dann nicht mehr erkennen, ob eine Nachricht im Verlauf manipuliert, sprich geändert wurde oder nicht. Das macht das ganze laut CheckPoint zu einem unkalkulierbaren Sicherheitsrisiko.
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"Wir haben diese Ausgabe vor einem Jahr sorgfältig geprüft, und es ist falsch zu behaupten, dass es eine Schwachstelle mit der Sicherheit, die wir auf WhatsApp bieten, gibt. Das hier beschriebene Szenario ist lediglich das mobile Äquivalent, Antworten in einem E-Mail-Thread so zu ändern, dass es aussieht, als hätte eine Person nicht geschrieben. Wir müssen bedenken, dass die Behandlung von Bedenken, die von diesen Forschern geäußert wurden, WhatsApp weniger privat machen könnte - wie z.B. die Speicherung von Informationen über die Herkunft von Nachrichten."
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Auf YouTube ansehenEs gibt eine gute Erklärung
Vom WhatsApp-Mutterkonzern Facebook gab es dazu schon eine Stellungnahme. Gegenüber dem Online-Magazin The Next Web erklärte man dabei, dass die angebliche Schwachstelle keine Sicherheitslücke sei, sondern im Grunde vergleichbar mit einer Verfälschung in einer kopierten E-Mail. Gemeint ist damit, dass jeder einfach vortäuschen kann, eine E-Mail mit einem bestimmten Wortlaut erhalten zu haben, in dem er zum Beispiel in das Textfeld klickt, den ursprünglichen Inhalt löscht und einen neuen einfügt."Wir haben diese Ausgabe vor einem Jahr sorgfältig geprüft, und es ist falsch zu behaupten, dass es eine Schwachstelle mit der Sicherheit, die wir auf WhatsApp bieten, gibt. Das hier beschriebene Szenario ist lediglich das mobile Äquivalent, Antworten in einem E-Mail-Thread so zu ändern, dass es aussieht, als hätte eine Person nicht geschrieben. Wir müssen bedenken, dass die Behandlung von Bedenken, die von diesen Forschern geäußert wurden, WhatsApp weniger privat machen könnte - wie z.B. die Speicherung von Informationen über die Herkunft von Nachrichten."
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