Cortana ist auf Harman Kardon Invoke-Lautsprechern verstummt
Der mittlerweile zu Samsung gehörende Audio-Spezialist Harman Kardon hat vor rund zwei Jahren einen smarten Lautsprecher nach Vorbild von Amazon Echo auf den Markt gebracht. Die Besonderheit des Geräts ist, dass hier Cortana zum Einsatz kommt. Derzeit klappt das aber nicht.
Amazon hat mit dem Echo-Lautsprecher und dem Einsatz der persönlichen Assistentin Alexa vor einigen Jahren nicht nur einen riesigen Überraschungserfolg landen können, man hat damit auch eine ganze Geräteklasse geprägt. Es folgten zahlreiche Anbieter, die das Konzept aufgriffen, dazu zählen auch Branchengrößen wie Google und Apple mit eigenen smarten Lautsprechern.
Auch Microsoft wollte mitmischen bzw. seine eigene eher glücklose Sprachassistentin auf einem Wohnzimmer-Gerät platzieren. Eigene Hardware gab es zwar nicht, dafür konnte Microsoft aber eine Kooperation mit Harman Kardon eingehen. Und das dürfte auch deshalb das Interesse einiger Kunden geweckt haben, weil sie sich vor allem eine hochwertige Audio-Qualität versprochen haben.
Allzu viele Fähigkeiten beherrschte das Gerät zwar nicht, so mancher dürfte aber im Vorjahr zugegriffen haben, weil der Invoke genannte Lautsprecher abverkauft wurde. Die Besitzer des Geräts müssen dieser Tage aber die Erfahrung machen, dass die meisten grundsätzlichen Skills, also Kommandos, nicht mehr funktionieren.
Offiziell hat sich Microsoft bisher nicht dazu geäußert, es ist aber anzunehmen, dass das damit zu tun hat, dass Microsoft Cortana für Endkunden im Prinzip aufgibt. Cortana stirbt aber nicht, der Redmonder Konzern versucht, die Assistentin stattdessen für den Business-Bereich neu ausrichten.
Siehe auch: Schluss mit lustig - Keine Witze mehr, Microsoft richtet Cortana neu aus
Auch Microsoft wollte mitmischen bzw. seine eigene eher glücklose Sprachassistentin auf einem Wohnzimmer-Gerät platzieren. Eigene Hardware gab es zwar nicht, dafür konnte Microsoft aber eine Kooperation mit Harman Kardon eingehen. Und das dürfte auch deshalb das Interesse einiger Kunden geweckt haben, weil sie sich vor allem eine hochwertige Audio-Qualität versprochen haben.
Allzu viele Fähigkeiten beherrschte das Gerät zwar nicht, so mancher dürfte aber im Vorjahr zugegriffen haben, weil der Invoke genannte Lautsprecher abverkauft wurde. Die Besitzer des Geräts müssen dieser Tage aber die Erfahrung machen, dass die meisten grundsätzlichen Skills, also Kommandos, nicht mehr funktionieren.
Funktioniert nicht mehr wirklich
Wie MSPowerUser schreibt, können auf Invoke-Geräten nun keine Erinnerungen mehr eingestellt werden, auch das Hinzufügen von Listen funktioniert nicht mehr. Ein Nutzer schreibt, dass Invokes nun "praktisch nutzlos" seien. Betroffen ist auch die Kooperation zwischen Alexa und Cortana. Denn offenbar kann man Alexa nicht mehr auffordern, Cortana zu öffnen.Offiziell hat sich Microsoft bisher nicht dazu geäußert, es ist aber anzunehmen, dass das damit zu tun hat, dass Microsoft Cortana für Endkunden im Prinzip aufgibt. Cortana stirbt aber nicht, der Redmonder Konzern versucht, die Assistentin stattdessen für den Business-Bereich neu ausrichten.
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