Google plant besseres RAM-Management für mehr Android-Smartphones
Dass Android in Sachen Arbeitsspeicher vergleichsweise hohe Anforderungen stellt, ist hinlänglich bekannt. Mit dem Pixel 4 hatte Google einige Anpassungen vorgenommen, die für ein besseres RAM-Management sorgen. Jetzt deutete der Konzern an, dass davon bald auch andere Smartphones profitieren könnten.
Im Gespräch mit The Verge stellte Google Vice President of Product for Pixel Sabrina Ellis jüngst klar, dass eine der für den nächsten sogenannten "Feature Drop" für die Smartphones der Pixel-4-Serie geplanten Neuerungen eine verbesserte Speicherverwaltung ist. Diese Funktion solle zu einem späteren Zeitpunkt auch bei anderen Android-basierten Smartphones umgesetzt werden.
Damit deutete Ellis an, dass das bessere RAM-Management kein Pixel-spezifisches Feature ist, sondern eine Änderung an der Plattform Android selbst darstellt. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass viele Dritthersteller die Neuerung wohl erst mit erheblicher Verzögerung umsetzen. Auch wenn Google noch immer im Quartalsrythmus Plattform-Updates vornimmt, erfolgen diese bei vielen Herstellern erst mit dem nächsten Major-Release von Android.
Im Grunde heißt dies also, dass so mancher Anbieter vielleicht erst mit dem im Lauf des Jahres 2020 erwarteten Launch von Android 11 beginnen wird, die von Google bis dahin im dreimonatlichen Abstand umgesetzten Änderungen auch in die eigenen, angepassten Android-Versionen zu integrieren. Letztlich kann dadurch ein Problem in der Kooperation mit den Hardware-Partnern für Android entstehen, da Google die Möglichkeit hat, Neuerungen bei seinen hauseigenen Pixel-Smartphones früher umzusetzen.
Durch die Fragmentierung des Android-Markts kann es außerdem sein, dass der eine oder andere Hersteller den verbesserten Umgang mit dem Arbeitsspeicher unter Umständen deutlich früher einführt als andere Anbieter.
Damit deutete Ellis an, dass das bessere RAM-Management kein Pixel-spezifisches Feature ist, sondern eine Änderung an der Plattform Android selbst darstellt. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass viele Dritthersteller die Neuerung wohl erst mit erheblicher Verzögerung umsetzen. Auch wenn Google noch immer im Quartalsrythmus Plattform-Updates vornimmt, erfolgen diese bei vielen Herstellern erst mit dem nächsten Major-Release von Android.
Im Grunde heißt dies also, dass so mancher Anbieter vielleicht erst mit dem im Lauf des Jahres 2020 erwarteten Launch von Android 11 beginnen wird, die von Google bis dahin im dreimonatlichen Abstand umgesetzten Änderungen auch in die eigenen, angepassten Android-Versionen zu integrieren. Letztlich kann dadurch ein Problem in der Kooperation mit den Hardware-Partnern für Android entstehen, da Google die Möglichkeit hat, Neuerungen bei seinen hauseigenen Pixel-Smartphones früher umzusetzen.
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