Motorola RAZR: Hersteller des Displays wird in letzter Minute gewechselt

Smartphones, Lenovo, Motorola, Faltbares Display, Faltbares Smartphone, Moto, flexibles Display, Motorola RAZR 2019 Bildquelle: Motorola / Lenovo
Bei Motorola hat man offenbar das potenzielle Interesse an der Neuauf­lage des Motorola RAZR kräftig unterschätzt. Trotz des hohen Preises von rund 1500 Dollar stellt sich die Lenovo-Tochter jetzt in letzter Minute auf höhere Stückzahlen ein - und wechselt deshalb den Lieferanten für das faltbare OLED-Display. Bei Motorola hat man offenbar das potenzielle Interesse an der Neuauf­lage des Motorola RAZR kräftig unterschätzt. Trotz des hohen Preises von rund 1500 Dollar stellt sich die Lenovo-Tochter jetzt in letzter Minute auf höhere Stückzahlen ein - und wechselt deshalb den Lieferanten für das faltbare OLED-Display.

Das Motorola RAZR ist ein höchst attraktives Gerät, denken zumindest dem Anschein nach viele interessierte Käufer. Nach der Vorstellung vor einigen Wochen sorgte das neue Smartphone, bei dem ein vertikales faltbares Display in einem legendären Design-Gehäuse verbaut wird, für reichlich Aufmerksamkeit. Es handelt sich immerhin um das erste derartige Smartphone, nachdem Anbieter wie Samsung und Huawei bisher eher auf ein horizontales Design setzen.


Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, hat Motorola nur wenige Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart des neuen RAZR mit Falt-Display den bisherigen Hauptlieferanten für den Bildschirm gewechselt. Statt vom taiwanischen Zulieferer AU Optronics kommen die 6,2 Zoll großen Panels mit Full-HD-Auflösung jetzt von den chinesischen Herstellern BOE und China Star Optoelectronics Technology (CSOT), wobei letzterer eine Tochter des für seine Alcatel-Smartphones bekannten Herstellers TCL ist.

Eigentlich sollte AUO monatlich rund 15.000 Bildschirme für das neue Motorola RAZR liefern, doch reichen die geplanten Kapazitäten für Motorolas geänderte Pläne nicht aus. Nachdem sich die Smartphones mit Falt-Display von Samsung und Huawei trotz enormer Preise überraschend gut verkaufen, geht Lenovo als Mutterkonzern von Motorola inzwischen davon aus, dass man in relativ kurzer Zeit gut 100.000 neue RAZR-Smarpthones absetzen kann.

Weil BOE und CSOT schneller größere Stückzahlen liefern können, hat man sie deshalb als neue Zulieferer für das Herzstück des neuen RAZR gewählt. Die ersten Lieferungen an Motorola laufen angeblich bereits, so dass die ab Anfang Januar verfügbaren Retail-Modelle des Motorola RAZR mit faltbarem Display wohl schon früh mit den Bildschirmen der neuen Zulieferer ausgeliefert werden sollen. Am Preis des fertigen Produkts ändert sich wohl vorerst nichts. Smartphones, Lenovo, Motorola, Faltbares Display, Faltbares Smartphone, Moto, flexibles Display, Motorola RAZR 2019 Smartphones, Lenovo, Motorola, Faltbares Display, Faltbares Smartphone, Moto, flexibles Display, Motorola RAZR 2019 Motorola / Lenovo
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