ARD Mediathek soll ein eigenständiger Streaming-Dienst werden
Die ARD will in Zukunft ihre Mediathek zu einem eigenständigen Streaming-Dienst ausbauen. Schon vor einiger Zeit berichteten wir, dass die Öffentlich-rechtlichen Programme mehr exklusive Online-Inhalte planen.
Nun gibt es zumindest schon einmal von der ARD dazu ein paar konkrete Ankündigungen. So hat der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm gemeinsam mit ARD-Programmdirektor Volker Herres die neuen Pläne gegenüber dem Magazin Horizont bestätigt. Demnach wird die Mediathek der ARD künftig das eigene Streaming-Angebot soweit ausbauen, dass man auch neue Nutzerkreise erreichen könne. Schon jetzt zählt die ARD Mediathek rund 25 Millionen Nutzer am Tag - viel Potenzial für weitere Inhalte. ARD und ZDF planen dabei schon jetzt verstärkt auf neue Serien zu setzen, die ihre Erstausstrahlung online feiern, und die wie bei bekannten Streaming-Anbietern dann zeit- und (verhältnismäßig) ortsunabhängig genutzt werden können.
Konkret heißt das, dass sich der Internetauftritt der ARD grundlegend ändern wird. Wie genau steht aber wohl noch zur Diskussion. Es soll mehr Zugriff auf Live-Inhalte geben, zudem soll sich die Mediathek wandeln und nicht nur eine "digitale Ausgabe einer Videothek" sein. Wie sich die ARD das aber im Einzelnen vorstellt wurde noch nicht präsentiert. Zunächst einmal wird es eine neue Programmplanung geben, die als "integrierte Programmplanung" bezeichnet wird. Inhalte, die online Premiere feiern, bekommen ein extra Budget und werden crossmedial vermarktet. Infografik: Rundfunkgebühren im Ländervergleich
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"Große Zäsur" geplant
Diese müssten nun laut Volker Herres dann viel crossmedialer "ausgespielt werden und zur Verfügung stehen", damit die ARD sich besser an die veränderte Mediennutzung anpassen kann. Er nennt das gar eine große Zäsur: "Wir erleben eine Umbruchsituation in der digitalen Welt, die die Medienangebote und die Mediennutzung komplett verändern."Konkret heißt das, dass sich der Internetauftritt der ARD grundlegend ändern wird. Wie genau steht aber wohl noch zur Diskussion. Es soll mehr Zugriff auf Live-Inhalte geben, zudem soll sich die Mediathek wandeln und nicht nur eine "digitale Ausgabe einer Videothek" sein. Wie sich die ARD das aber im Einzelnen vorstellt wurde noch nicht präsentiert. Zunächst einmal wird es eine neue Programmplanung geben, die als "integrierte Programmplanung" bezeichnet wird. Inhalte, die online Premiere feiern, bekommen ein extra Budget und werden crossmedial vermarktet. Infografik: Rundfunkgebühren im Ländervergleich
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