AMD: Zen 3 bringt deutlich mehr IPC-Zuwachs als Gerüchte sagen
Die letzten Tage brachten unter anderem auch einige genauere Ansagen des Prozessor-Entwicklers AMD zu den kommenden Zen 3-Chips. Und hier spricht einiges dafür, dass die Nutzer sich auf einen noch härteren Konkurrenzkampf mit dem Marktführer freuen können.
Schon vor einigen Wochen kochten die ersten Gerüchte hoch, nach denen AMD bei seiner kommenden Zen-Generation eine Steigerung von bis zu 8 Prozent bei den Instructions per Cycle (IPC) hinbekommen könnte. Das wäre schon ganz ordentlich. Nun aber hieß es vom Hersteller selbst, dass die Steigerung deutlich stärker ausfallen wird. Mit 15 Prozent Plus könne man schon rechnen.
Forrest Norrod, der die AMD-Abteilung für Datenzentren und Embedded-Systeme leitet, erklärte gegenüber der US-Wirtschaftszeitung The Street den großen Unterschied zum letzten Generationswechsel: Zen 2 sei im Grunde eine evolutionäre Weiterentwicklung der Zen 1-Architektur gewesen, Zen 3 sei hingegen eine komplett neuentwickelte Architektur.
Die ersten Zen 3-Chips werden im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt kommen. In der Epyc-Serie, die für Server und Workstations gedacht ist, will man im dritten Quartal einen Release-Termin setzen können, hieß es. Bleibt der Hersteller beim bisherigen Schema der Veröffentlichungen, dürften erste Ryzen-Prozessoren auf dieser Basis ungefähr einen Monat vor den Epycs kommen, und die Threadrippers dann entsprechend im Laufe des vierten Quartals 2020.
Siehe auch: Neuer Ryzen 9 3950X ist AMDs schnellste Desktop-CPU aller Zeiten
Forrest Norrod, der die AMD-Abteilung für Datenzentren und Embedded-Systeme leitet, erklärte gegenüber der US-Wirtschaftszeitung The Street den großen Unterschied zum letzten Generationswechsel: Zen 2 sei im Grunde eine evolutionäre Weiterentwicklung der Zen 1-Architektur gewesen, Zen 3 sei hingegen eine komplett neuentwickelte Architektur.
Mehr IPC, mehr Takt
Diese beruht unter anderem auch auf einer deutlich verbesserten 7-Nanometer-Prozesstechnik. Das soll es ermöglichen, die Chips mit noch einmal gestiegenen Taktungen arbeiten zu lassen, ohne dass es zu Problemen kommt. Auf diese Weise kann man die Performance auch noch über die Steigerungen im IPC-Bereich hinaus verbessern. Allerdings erklärte Norrod auch, dass man die Taktraten nur moderat anheben werde, dies aber bereits einen spürbaren Effekt bringen soll.Die ersten Zen 3-Chips werden im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt kommen. In der Epyc-Serie, die für Server und Workstations gedacht ist, will man im dritten Quartal einen Release-Termin setzen können, hieß es. Bleibt der Hersteller beim bisherigen Schema der Veröffentlichungen, dürften erste Ryzen-Prozessoren auf dieser Basis ungefähr einen Monat vor den Epycs kommen, und die Threadrippers dann entsprechend im Laufe des vierten Quartals 2020.
Siehe auch: Neuer Ryzen 9 3950X ist AMDs schnellste Desktop-CPU aller Zeiten
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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