Ausgebrannter Tesla wird nach vielen Wochen wohl endlich entsorgt
Tesla ist schon seit einer ganzen Weile der Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Doch der Autobauer und auch die Technik sind umstritten, vor allem weil die Akkus problematisch sein können. Vor allem dann, wenn es um Unfälle geht. Das musste nun ein Tiroler erleben - wochenlang.
Der Tiroler Dominik Freymuth war am 4. Oktober auf der Straße zwischen Kössen und Walchsee als er die Kontrolle über seinen Tesla verlor und von der Straße abkam. Das Auto fing bei diesem Unfall Feuer und brannte vollständig aus. Die Feuerwehr übernahm die "Erstversorgung" und lagerte den Wagen laut einem Bericht des ORF Tirol drei Tage lang in einem gekühlten Spezialcontainer. Grund für diese Vorsicht waren die beschädigten Lithium-Ionen-Akkus des Teslas.
Das lag daran, dass ein damit beauftragtes österreichisches Entsorgungsunternehmen keine Lizenz für Tesla-Fahrzeuge hatte. Damit begannen für Freymuth die Probleme bzw. die Suche, denn niemand wollte ihm sein Wrack abnehmen. Einerseits sind beschädigte Lithium-Batterien wegen Brandempfindlichkeit ein Gefahrenstoff, andererseits haben normale Entsorger bislang kaum bis keine Erfahrung, wie sie damit umgehen sollen.
Der Wagen stand deshalb sechs Wochen lang auf dem Gelände eines Abschleppunternehmers aus Walchsee. Gestern ließen sich dann doch Tesla-Experten dort blicken, um die Batterie des Wagens auszubauen und Entsorgungsmaßnahmen anzugehen. Sollte das nicht gelingen, dann hat eine Firma namens Seda als "Plan B" Spezialbehälter entwickelt und geprüft, dort soll der Akku verstaut und danach entsorgt werden. Wer die Kosten für diesen "Spaß" trägt, ist übrigens nicht bekannt.
Niemand fühlte sich zuständig
Für den Besitzer begann nach dem Unfall eine Entsorgungs-Odyssee, die zwar noch immer nicht abgeschlossen ist, aber zumindest ein Stück weitergekommen ist. Denn für die Entsorgung fühlt sich bisher im Wesentlichen niemand zuständig. Anfangs hieß es zwar seitens Tesla, dass man eine "problemlose Entsorgung" des Fahrzeugs zusichern kann, doch das stellte sich als falsch heraus.Das lag daran, dass ein damit beauftragtes österreichisches Entsorgungsunternehmen keine Lizenz für Tesla-Fahrzeuge hatte. Damit begannen für Freymuth die Probleme bzw. die Suche, denn niemand wollte ihm sein Wrack abnehmen. Einerseits sind beschädigte Lithium-Batterien wegen Brandempfindlichkeit ein Gefahrenstoff, andererseits haben normale Entsorger bislang kaum bis keine Erfahrung, wie sie damit umgehen sollen.
Der Wagen stand deshalb sechs Wochen lang auf dem Gelände eines Abschleppunternehmers aus Walchsee. Gestern ließen sich dann doch Tesla-Experten dort blicken, um die Batterie des Wagens auszubauen und Entsorgungsmaßnahmen anzugehen. Sollte das nicht gelingen, dann hat eine Firma namens Seda als "Plan B" Spezialbehälter entwickelt und geprüft, dort soll der Akku verstaut und danach entsorgt werden. Wer die Kosten für diesen "Spaß" trägt, ist übrigens nicht bekannt.
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Hawking-Strahlung nachgewiesen: Physiker messen Effekt im Labor
- Schwerer IT-Ausfall: Bayerische Justiz stundenlang lahmgelegt
- Mecklenburg-Vorpommern streicht jetzt erste Microsoft-Cloud-Dienste
- Insider-Verdacht überschattet Milliarden-Deal für deutschen IT-Konzern
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Infineon erwirkt Verkaufsverbot im Halbleiter-Streit um Chips
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen