Stadia: Hoffentlich schaltet Google diesmal nicht einfach ab
Im Zuge der Entwicklung des Spiele-Dienstes Stadia hatte Google keineswegs nur mit technischen Fragen zu kämpfen. Angesichts des Schicksals anderer Dienste musste man gegenüber Spiele-Entwicklern auch Vertrauen schaffen, dass man es wirklich ernst meint.
"Die größte Sorge, die die meisten Entwickler im Bezug auf Stadia umtrieb, war es, ob Google es nicht einfach wieder zumacht", erklärte Gwen Frey, von der das Puzzle-Game Kine stammt, gegenüber dem Branchenmagazin GamesIndustry.biz. Immerhin hat Google eine lange und gut dokumentierte Geschichte von Starts neuer Dienste, die dann nach wenigen Monaten oder Jahren wieder eingestellt wurden.
Das Unternehmen hatte in den letzten Jahren im Grunde jeden Trend mit eigenen Angeboten bedient. Nur die wenigsten waren erfolgreich. Doch bevor die anderen irgendwann komplett abgeschaltet wurden, gab es stets noch eine lange Zeit des Leidens, in denen sich wahlweise keiner mehr um den Support kümmerte, halbherzige Rettungsversuche für eine Menge Arbeit bei Partnern sorgten oder andere Probleme auftraten.
Für Frey selbst hätten diese Bedenken aber nie eine Rolle gespielt, wie sie erklärte. "Natürlich, Google hat eine Menge Projekte wieder eingestellt. Aber ich laufe auch mit einem Pixel in meiner Tasche herum und nutze Google Maps, um anzukommen. Und ich bin nur hier, weil mein Google Calendar mir eine Erinnerung an mein Gmail-Konto geschickt hat. Es ist also nicht so, dass Google jedes verdammte Ding wieder einstampft."
Aber auch den Leuten bei Google war durchaus klar, dass die diversen beendeten Projekte eine Rolle spielen können, wenn man Partner für Stadia gewinnen will. So hatte Produktchef Andrey Doronichev schon im Sommer gegenüber Entwicklern erklärt, dass er ohnehin nichts sagen könne, was das Vertrauen einfach herstellt "Wir können den Service nur starten und dann in den kommenden Jahren die Investitionen fortsetzen", sagte er. Nur so wird sich eine vertrauensvolle Bindung entwickeln.
Siehe auch: Google Stadia: Übersicht der wichtigsten Infos, Preise & Termine
Das Unternehmen hatte in den letzten Jahren im Grunde jeden Trend mit eigenen Angeboten bedient. Nur die wenigsten waren erfolgreich. Doch bevor die anderen irgendwann komplett abgeschaltet wurden, gab es stets noch eine lange Zeit des Leidens, in denen sich wahlweise keiner mehr um den Support kümmerte, halbherzige Rettungsversuche für eine Menge Arbeit bei Partnern sorgten oder andere Probleme auftraten.
Nicht alles wurde eingestampft
So führte Frey aus, dass sie im Kontakt mit diversen Kollegen, die als Spieleentwickler an den neuen Google-Service andocken wollten, im Grunde nie Zweifel vernahm, und das Streaming wirklich die Zukunft der Games-Branche ist. Vorsicht gab es hingegen in erster Linie gegenüber Stadia und so mancher äußerte die Befürchtung, dass man vielleicht einige Zeit in die Entwicklung eines Games gesteckt hat und der Dienst dann auf einmal gar nicht mehr existiert.Für Frey selbst hätten diese Bedenken aber nie eine Rolle gespielt, wie sie erklärte. "Natürlich, Google hat eine Menge Projekte wieder eingestellt. Aber ich laufe auch mit einem Pixel in meiner Tasche herum und nutze Google Maps, um anzukommen. Und ich bin nur hier, weil mein Google Calendar mir eine Erinnerung an mein Gmail-Konto geschickt hat. Es ist also nicht so, dass Google jedes verdammte Ding wieder einstampft."
Aber auch den Leuten bei Google war durchaus klar, dass die diversen beendeten Projekte eine Rolle spielen können, wenn man Partner für Stadia gewinnen will. So hatte Produktchef Andrey Doronichev schon im Sommer gegenüber Entwicklern erklärt, dass er ohnehin nichts sagen könne, was das Vertrauen einfach herstellt "Wir können den Service nur starten und dann in den kommenden Jahren die Investitionen fortsetzen", sagte er. Nur so wird sich eine vertrauensvolle Bindung entwickeln.
Siehe auch: Google Stadia: Übersicht der wichtigsten Infos, Preise & Termine
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