64-Bit-Apps auf Windows 10 on ARM: Previews im kommenden Jahr

Microsoft, Surface, Surface Pro, Surface Laptop, Surface Laptop 3, Surface Pro 7, Surface Pro X, Surface Event 2019 Bildquelle: Microsoft
Microsoft könnte in absehbarer Zeit endlich die größte Hürde beseitigen, die Nutzer vom Kauf eines Windows-Systems mit ARM-Prozessor abhält. Aktuell halten sich die Absatzzahlen entsprechender Geräte in Grenzen - auch weil diverse Anwendungen nicht verfügbar sind. Das liegt daran, dass die Nutzer der Windows on ARM-Plattform zwar native ARM-Software nutzen und auch x86-Applikationen, die für 32-Bit-Umgebungen kompiliert sind, in einem Emulator laufen lassen können. Doch die immer weiter verbreitete 64-Bit-Software für Windows-Systeme kann bisher nicht auf den Geräten eingesetzt werden. Das betrifft unter anderem Applikationen wie Adobe Premiere Pro oder Photoshop Elements.

Hier verhält es sich wie auch mit Produkten in einigen anderen Bereichen: Wahrscheinlich werden die meisten Nutzer in ihrem Alltag nie auf das Problem stoßen, dass sie eine von ihnen benötigte Anwendung nicht installieren können - beispielsweise weil sie eigentlich ohnehin nur den Browser, einen E-Mail-Client und vielleicht noch eine Foto-Verwaltung benutzen. Trotzdem hält die Beschränkung zahlreiche Nutzer von Grund auf vom Kauf ab.


Previews im kommenden Jahr

Bei Microsoft arbeitet man daher auf Hochtouren daran, die bestehenden Grenzen wegzubekommen. Das geht aus einem Bericht des US-Magazins Neowin hervor, der sich auf informierte Kreise beruft. Demnach sollen auch 64-Bit-Anwendungen in einem Emulator auf der ARM-Plattform betrieben werden können. Trivial scheint die Sache aber nicht zu sein, so dass durchaus noch einige Monate ins Land gehen werden, bevor Microsoft hier liefern kann.

Dem Vernehmen nach darf man ab der Bereitstellung von Windows 10 21H1 mit einem integrierten 64-Bit-Emulator in der ARM-Fassung rechnen. Das wäre dann also das große Update, das im Frühjahr 2021 bereitgestellt wird. Teilnehmer am Insider-Programm könnten also außerdem schon im kommenden Jahr mit der Verfügbarkeit in Form von Previews rechnen können.

Microsoft hat schon mehrere Anläufe unternommen, auch auf der ARM-Plattform erfolgreich zu sein. Aber auch der jüngste Anlauf kommt aufgrund der genannten Probleme nicht so recht voran. Trotzdem versucht man in Redmond durchzuhalten und brachte unter anderem gerade das Surface Pro X auf den Markt, um die Verbundenheit zu der Plattform zu unterstreichen.

Siehe auch: Surface Pro X: Die ersten Tester sind nicht überzeugt vom ARM-Gerät Microsoft, Surface, Surface Pro, Surface Laptop, Surface Laptop 3, Surface Pro 7, Surface Pro X, Surface Event 2019 Microsoft, Surface, Surface Pro, Surface Laptop, Surface Laptop 3, Surface Pro 7, Surface Pro X, Surface Event 2019 Microsoft
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