DHL gibt auf: Amazon Fresh-Lebensmittel werden nicht mehr geliefert
Der Paket-Logistiker DHL steht dem Handelskonzern Amazon nicht mehr uneingeschränkt als Lieferant zur Verfügung. Zumindest die Zusammenarbeit im Bereich der Lebensmittel-Lieferungen stellt das Unternehmen nun komplett ein. Für den Amazon Fresh-Service muss die Handelsplattform daher nun also auf eigene Lieferanten vertrauen.
Seitens des Mutterkonzerns Deutsche Post wurden entsprechende Berichte aus Branchenmedien inzwischen offiziell bestätigt. Demnach habe man sich entschieden, die Kooperation mit Amazon zumindest im Bereich der frischen Lebensmittel nicht weiter fortzuführen. Die Gründe dafür sind durchaus mehrschichtig.
Einerseits erklärte man seitens des Logistikers, dass die Entwicklung des Marktsegmentes deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibe. Darüber hinaus würde die DHL ohnehin lieber mehr Effizienz in der Lieferlogistik verankern. Das bedeutet, dass dem Konzern vor allem die zeitraubenden Lieferungen an die Haustür zunehmend ein Dorn im Auge sind. Viel lieber würde man deutlich mehr Sendungen über Packstationen und andere Modelle mit geringerem Zeitaufwand zu den Empfängern bekommen - was bei frischen Lebensmitteln allerdings nicht funktioniert. Offiziell ist hier von der "Komplexität des gesamten Prozesses" die Rede.
Von Seiten Amazon reagierte man auf die Sache mit der Anmerkung, dass Amazon Fresh-Kunden keine Folgen zu spüren bekommen sollen. Das Unternehmen verfügt schon seit einiger Zeit über eine wachsende eigene Schar an Lieferanten, die im Fresh-Bereich nun mehr Bestellungen zu den Kunden bringen sollen.
Einerseits erklärte man seitens des Logistikers, dass die Entwicklung des Marktsegmentes deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibe. Darüber hinaus würde die DHL ohnehin lieber mehr Effizienz in der Lieferlogistik verankern. Das bedeutet, dass dem Konzern vor allem die zeitraubenden Lieferungen an die Haustür zunehmend ein Dorn im Auge sind. Viel lieber würde man deutlich mehr Sendungen über Packstationen und andere Modelle mit geringerem Zeitaufwand zu den Empfängern bekommen - was bei frischen Lebensmitteln allerdings nicht funktioniert. Offiziell ist hier von der "Komplexität des gesamten Prozesses" die Rede.
Kaum gefragt
Während Online-Bestellungen in vielen Bereichen schon enorm verbreitet sind, werden Lebensmittel dann doch eher selten im Versandhandel eingekauft. Lediglich 18 Prozent der Verbraucher nutzen entsprechende Angebote überhaupt. Und das sind meist die besser verdienenden Schichten, die zudem noch in Großstädten leben - wobei letzteres wenig überraschend ist, da es im ländlichen Raum kaum Liefer-Infrastrukturen für frische Lebensmittel gibt.Von Seiten Amazon reagierte man auf die Sache mit der Anmerkung, dass Amazon Fresh-Kunden keine Folgen zu spüren bekommen sollen. Das Unternehmen verfügt schon seit einiger Zeit über eine wachsende eigene Schar an Lieferanten, die im Fresh-Bereich nun mehr Bestellungen zu den Kunden bringen sollen.
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