Xbox Live: Microsoft filtert den Chat und bald auch Sprachverbindungen
Microsoft wird in Kürze dafür sorgen, dass die Kommunikation auf der Xbox Live-Plattform zwangsweise befriedet wird. Eine KI filtert dann nach Bedarf Inhalte aus - anfangs nur im schriftlichen Chat, später aber wohl auch bei der Sprachübertragung.
Eine Moderation gibt es auf der Plattform schon lange - doch können die zuständigen Leute hier natürlich nicht eingreifen, wenn es im Live-Chat oder gar in persönlichen Nachrichten zu Beschimpfungen oder Mobbing kommt. Daher setzt Microsoft jetzt auf eine eigene KI, die die Kommunikation der Nutzer in Echtzeit überwachen und bei Bedarf einschreiten soll.
Wie Phil Spencer, der Chef der Xbox-Sparte mitteilte, würde jetzt schrittweise eine automatisierte Moderation der Chat-Inhalte beginnen. Der Nutzer kann hier zwischen vier verschiedenen Filter-Stärken auswählen. Wer nicht zu zart besaitet ist, kann hier weiterhin komplett ungefiltert kommunizieren, es ist aber auch möglich, den kleinsten Hauch von Schimpfwörtern direkt ausblenden zu lassen. In den Zwischenstufen soll die KI aber auch mal kleinere Frotzeleien unter Freunden durchlassen und nur härtere Attacken ausblenden.
Spannend an der Ankündigung ist dabei ein Verweis auf die zukünftigen Planungen. Denn während die Filter-KI aktuell erst einmal nur geschriebene Nachrichten abdeckt, soll sie zukünftig auf "alle Arten von Inhalte auf Xbox Live" reagieren. Das bedeutet auch, dass dann die Sprach-Chats unter den Nutzern gefiltert werden. So sollte man sich nicht wundern, wenn Äußerungen eines Mitspielers irgendwann in der Zukunft entweder klassisch überpiepst oder stummgeschaltet werden.
Siehe auch: Xbox-Zukunft: Microsoft entwickelt VR-Matte, Motion-Controller & mehr
Wie Phil Spencer, der Chef der Xbox-Sparte mitteilte, würde jetzt schrittweise eine automatisierte Moderation der Chat-Inhalte beginnen. Der Nutzer kann hier zwischen vier verschiedenen Filter-Stärken auswählen. Wer nicht zu zart besaitet ist, kann hier weiterhin komplett ungefiltert kommunizieren, es ist aber auch möglich, den kleinsten Hauch von Schimpfwörtern direkt ausblenden zu lassen. In den Zwischenstufen soll die KI aber auch mal kleinere Frotzeleien unter Freunden durchlassen und nur härtere Attacken ausblenden.
Kommunikations-Filter auf Xbox Live
Differenziertes Stufenmodell
Der User kann außerdem unterschiedliche Filter in Abhängigkeit davon anwenden, wie eng der Kontakt zu einem anderen Nutzer ist. Engeren Freunde, bei denen man die Äußerungen eher einschätzen kann, lässt man immerhin wesentlich mehr durchgehen als völlig unbekannten Nutzern, mit denen man nur mal temporär in einem bestimmten Spiel zusammenkommt - und die vielleicht auch noch auf der Gegenseite stehen. Die beanstandeten Nachrichten werden dann nicht komplett verworfen, sondern nur unlesbar gekennzeichnet, so dass der Nutzer weiterhin weiß, dass ihm jemand geschrieben hat und den Inhalt auf Wunsch doch noch abrufen kann.Spannend an der Ankündigung ist dabei ein Verweis auf die zukünftigen Planungen. Denn während die Filter-KI aktuell erst einmal nur geschriebene Nachrichten abdeckt, soll sie zukünftig auf "alle Arten von Inhalte auf Xbox Live" reagieren. Das bedeutet auch, dass dann die Sprach-Chats unter den Nutzern gefiltert werden. So sollte man sich nicht wundern, wenn Äußerungen eines Mitspielers irgendwann in der Zukunft entweder klassisch überpiepst oder stummgeschaltet werden.
Siehe auch: Xbox-Zukunft: Microsoft entwickelt VR-Matte, Motion-Controller & mehr
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