Vodafone: Bei Unitymedia wird es wohl zu Entlassungen kommen
Die Übernahme Unitymedias durch Vodafone wird nun wohl auch zu den befürchteten Stellenstreichungen führen. Das Management soll bereits Verhandlungen mit den Betriebsräten aufgenommen haben - wie viele Leute betroffen sind, ist noch unbekannt.
Laut einem Bericht des Handelsblattes will Vodafone ein umfangreiches Sparprogramm mit einem Volumen von bis zu 135 Millionen Euro durchsetzen. Das klingt danach, dass ein durchaus nennenswerter Teil der zuletzt rund 2700 Mitarbeiter betroffen sein wird. Im Vordergrund sollen erst einmal Maßnahmen stehen, mit denen man direkte Kündigungen ein Stück weit vermeiden oder verschleiern kann.
Wenn nun Beschäftigte in den Ruhestand gehen oder aus eigenem Antrieb das Unternehmen verlassen, werden ihre Positionen nicht durch Neueinstellungen wieder besetzt. Weiterhin will man auch weniger Aufträge an externe Dienstleister vergeben und die jeweiligen Arbeiten lieber von eigenem Personal verrichten lassen, das aufgrund der Planungen sonst eher keinen Platz mehr in der Firma hätte - das würde die Frage der Arbeitsplätze dann eher an andere Unternehmen verlagern.
Immerhin könnte man so aber einer Zahl von rund 400 bisherigen Beschäftigten eine neue Perspektive innerhalb des Konzerns geben. Das wäre auch insofern von Bedeutung, da der Prozess der Übernahme und der Eingliederung in das bestehende Unternehmen ohnehin immer eine sensible Sache ist. Und jede Entlassung mehr kann hier zu einem sprunghaften Anstieg des Widerstands in der Belegschaft führen, was dann ordentlich Sand ins Getriebe brächte und die Gesamtkosten der Integration nach oben triebe.
Allerdings macht man sich wohl auch im Vodafone-Management keine Illusionen, dass man die Ziele allein mit indirekten Stellenstreichungen erreichen könnte. Es wird also wohl auf jeden Fall dazu kommen, dass diverse Beschäftigte von Unitymedia demnächst ihre Entlassungspapiere zugestellt bekommen.
Wenn nun Beschäftigte in den Ruhestand gehen oder aus eigenem Antrieb das Unternehmen verlassen, werden ihre Positionen nicht durch Neueinstellungen wieder besetzt. Weiterhin will man auch weniger Aufträge an externe Dienstleister vergeben und die jeweiligen Arbeiten lieber von eigenem Personal verrichten lassen, das aufgrund der Planungen sonst eher keinen Platz mehr in der Firma hätte - das würde die Frage der Arbeitsplätze dann eher an andere Unternehmen verlagern.
Immerhin könnte man so aber einer Zahl von rund 400 bisherigen Beschäftigten eine neue Perspektive innerhalb des Konzerns geben. Das wäre auch insofern von Bedeutung, da der Prozess der Übernahme und der Eingliederung in das bestehende Unternehmen ohnehin immer eine sensible Sache ist. Und jede Entlassung mehr kann hier zu einem sprunghaften Anstieg des Widerstands in der Belegschaft führen, was dann ordentlich Sand ins Getriebe brächte und die Gesamtkosten der Integration nach oben triebe.
Allerdings macht man sich wohl auch im Vodafone-Management keine Illusionen, dass man die Ziele allein mit indirekten Stellenstreichungen erreichen könnte. Es wird also wohl auf jeden Fall dazu kommen, dass diverse Beschäftigte von Unitymedia demnächst ihre Entlassungspapiere zugestellt bekommen.
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