Neuer HP-Chef will zum Einstand erst einmal Tausende entlassen
Beim Computer-Konzern HP will man mit der Einführung besserer digitaler Prozesse mit tausenden Beschäftigten weniger auskommen. Im Laufe des kommenden Jahres ist aus diesem Grund mit Massenentlassungen zu rechnen.
Ab dem 1. November bekommt das Unternehmen einen neuen Chef: Enrique Lores, der bisherige Leiter der Drucker-Sparte, übernimmt die Führung des gesamten Konzerns und bringt natürlich eigene Ideen mit. Eine davon besteht darin, einen wesentlich größeren Teil der Arbeiten im Unternehmen durch digitale Prozesse abzubilden und im Zuge dessen weniger Personal zu benötigen.
"Wir werden tiefgehende und konsequente Maßnahmen in die Wege leiten, während wir beginnen, das nächste Kapitel zu schreiben", erklärte Lores. Er sehe darin signifikante Möglichkeiten, die Erträge für die Aktionäre zu steigern und den Konzern auch besser für den Wettbewerb und die kommenden Entwicklungen aufzustellen. Insgesamt soll HP durch die geplanten Vorhaben stärker kundenzentriert und "digitally enabled" werden.
Dies wird anfangs erst einmal zu etwas höheren Kosten führen. Recht schnell aber sollen sich die sinkenden Ausgaben in der Bilanz bemerkbar machen und Lores rechnet damit, dass sich bereits bis 2022 ein Überschuss von rund einer Milliarde Dollar aufsummiert haben wird. Welche Bereiche von der Umstellung am heftigsten betroffen sein werden, lässt sich aktuell noch nicht sagen.
Siehe auch: Supercomputing-Legende Cray steht vor Übernahme durch HP
"Wir werden tiefgehende und konsequente Maßnahmen in die Wege leiten, während wir beginnen, das nächste Kapitel zu schreiben", erklärte Lores. Er sehe darin signifikante Möglichkeiten, die Erträge für die Aktionäre zu steigern und den Konzern auch besser für den Wettbewerb und die kommenden Entwicklungen aufzustellen. Insgesamt soll HP durch die geplanten Vorhaben stärker kundenzentriert und "digitally enabled" werden.
Tausende Stellen weniger
Hinter all diesen Marketing-Phrasen verbirgt sich schlicht die Tatsache, dass man zu Zwecken der Gewinnsteigerung die Belegschaft zusammenstreichen will. Im kommenden Jahr müssen demnach zwischen 7000 und 9000 Mitarbeiter des Unternehmens damit rechnen, dass ihr Arbeitsplatz wegfällt. Damit es möglichst nicht zu größerem Widerstand gegen dieses Vorhaben kommt, will das Management versuchen, den Betroffenen ihre Stellen gegen eine Abfindung abzukaufen oder aber sie zum Vorruhestand zu überreden.Dies wird anfangs erst einmal zu etwas höheren Kosten führen. Recht schnell aber sollen sich die sinkenden Ausgaben in der Bilanz bemerkbar machen und Lores rechnet damit, dass sich bereits bis 2022 ein Überschuss von rund einer Milliarde Dollar aufsummiert haben wird. Welche Bereiche von der Umstellung am heftigsten betroffen sein werden, lässt sich aktuell noch nicht sagen.
Siehe auch: Supercomputing-Legende Cray steht vor Übernahme durch HP
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