Die erste Rakete komplett aus dem 3D-Drucker geht 2021 in den Orbit
Relativity Space will Raketen mit 3D-Druckern und voll automatisiert aufbauen. Jetzt hat das junge Unternehmen verkündet, dass genug Investoren-Gelder für dieses Vorhaben gesammelt wurden. In zwei Jahren will man kommerzielle Flüge in den Orbit anbieten können.
Relativity Space will den Raketenbau revolutionieren
Wie in einer aktuellen Pressemitteilung zu lesen ist, hat Relativity Space in seiner dritten Finanzierungsrunde 140 Millionen US-Dollar einsammeln können - Randnotiz: auch der Musiker und Schauspieler Jared Leto sowie der US-Amerikanische Selfmade-Milliardär Mark Cuban gehören dabei zu den finanziellen Unterstützern. "Mit Abschluss der dritten Finanzierungsrunde haben wir alle Mittel um Terran 1, die erste komplett 3D-gedruckte Rakete, in den Orbit zu starten", so Tim Ellis, Mitgründer und CEO von Relativity Space und ehemaliger Mitarbeiter bei Blue Origin.
Jetzt soll es in Sachen Produktion ganz schnell gehen. Der erste Schritt: Die aktuell 10.000 Quadratmeter große Produktionsfläche soll noch in diesem Jahr auf 480.000 Quadratmeter ausgebaut werden. Schon seit letztem Jahr wurde die Belegschaft von 8 Mitarbeitern auf jetzt 110 Mitarbeiter aufgestockt. "Das Design, die Herstellung und Auslieferung von Raketen zu beschleunigen wird das Mooresche Gesetz für Weltraumreisen und Erdforschung", so einer der Investoren.
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Das Geschäft mit den Raketen hat einen ganz neuen Mitspieler
Schon heute ist es bei Unternehmen wie SpaceX üblich, teile der Produktion mit industriellen 3D-Druckern zu realisieren, mit denen unter anderem auch Metalle verarbeitet werden können. Das Unternehmen Relativity Space geht mit seiner Idee der Verwendung von 3D-Druck in der Raketenherstellung aber noch ein gutes Stück weiter. Bis 2021 will man "das erste Unternehmen der Welt sein, das eine vollkommen 3D-gedruckte Rakete in den Orbit startet". Jetzt kann man vermelden, dass man für diese Idee genügend Investoren-Gelder eingesammelt hat.
Relativity Space will den Raketenbau revolutionieren
Wie in einer aktuellen Pressemitteilung zu lesen ist, hat Relativity Space in seiner dritten Finanzierungsrunde 140 Millionen US-Dollar einsammeln können - Randnotiz: auch der Musiker und Schauspieler Jared Leto sowie der US-Amerikanische Selfmade-Milliardär Mark Cuban gehören dabei zu den finanziellen Unterstützern. "Mit Abschluss der dritten Finanzierungsrunde haben wir alle Mittel um Terran 1, die erste komplett 3D-gedruckte Rakete, in den Orbit zu starten", so Tim Ellis, Mitgründer und CEO von Relativity Space und ehemaliger Mitarbeiter bei Blue Origin.
Jetzt soll es in Sachen Produktion ganz schnell gehen. Der erste Schritt: Die aktuell 10.000 Quadratmeter große Produktionsfläche soll noch in diesem Jahr auf 480.000 Quadratmeter ausgebaut werden. Schon seit letztem Jahr wurde die Belegschaft von 8 Mitarbeitern auf jetzt 110 Mitarbeiter aufgestockt. "Das Design, die Herstellung und Auslieferung von Raketen zu beschleunigen wird das Mooresche Gesetz für Weltraumreisen und Erdforschung", so einer der Investoren.
Der Stargate-Drucker
Die Idee von Relativity Space wurde rund um die Metall-3D-Drucker mit dem Namen "Stargate" entwickelt, mit denen das Unternehmen Raketen "vom Rohmaterial bis zur Startbereitschaft" in 60 Tagen produzieren will. Die Rakete Terran 1 soll dabei aus "hundertmal weniger Teilen" aufgebaut sein, als traditionelle Raketen. Als erste "Weltraumfarbik" will man dabei Machine Learning, Software und Robotik so vereinen, dass die Produktion voll automatisiert und ohne menschliches Zutun ablaufen kann.Download Kerbal Space Program - Raketenwissenschaft selbstgemacht
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