Disney-Chef: 'Lebte Steve noch, hätten wir Fusion mit Apple besprochen'
Der Unterhaltungskonzern Disney kann mittlerweile als Gigant bezeichnet werden, gleiches gilt für Apple auf dem IT-Sektor. Disney-Chef Bob Iger sorgte nun mit Aussagen für Aufsehen, wonach er ernsthaft über eine Fusion nachgedacht hätte - würde Steve Jobs noch leben.
Bob Iger, der immer mächtiger werdende CEO der Walt Disney Company, saß bislang auch im Aufsichtsrat von Apple. Diesen Posten muss er nun aber aufgeben, da mit dem bevorstehenden Einstieg von Apple ins TV-Streaming-Geschäft ein Interessenskonflikt bestünde.
Disney-CEO Bob Iger
Iger und Jobs hatten allerdings eine enge persönliche Freundschaft, die weit über eine Geschäftsbeziehung hinausging. Diese Freundschaft hatte aber eine Auswirkung auf das Business und die hätte womöglich noch größer sein können. Denn in seinen Memoiren schreibt Iger: "Ich glaube, dass wenn Steve noch lebte, wir unsere Unternehmen vereint hätten. Oder zumindest diese Möglichkeit sehr ernsthaft diskutiert hätten."
Von der ersten Geschäftsbeziehung zwischen den beiden musste Jobs allerdings erst mühsam überzeugt werden. Denn er befürchtete, dass Disney bei Pixar die Kreativität töten und die Kultur zerstören würde. Iger versicherte ihm, dass das nicht der Fall sein werde und behielt recht.
"Er schaute circa zehn Sekunden darauf, schob sie dann zur Seite und sagte: 'Ist das für dich wichtig? Willst du es wirklich? Ist das ein zweites Pixar?'" Fragen, die Iger wohl mit Ja beantwortete, denn Jobs galt als mitverantwortlich, dass Disney tatsächlich Marvel kaufte. Der Rest ist zweifellos Kino- und Mediengeschichte.
Disney-CEO Bob Iger
Pixar war der Anfang
Mit Apple verbindet Iger indes eine lange Geschichte, wie er in einem von Vanity Fair veröffentlichten Vorschaukapitel aus seinen demnächst erscheinenden Memoiren verrät. Denn die Freundschaft zwischen Iger und dem 2011 verstorbenen Steve Jobs geht auf die Zeit des Apple-Co-Gründers bei Pixar zurück, Disney kooperierte anfangs mit dem Animationsstudio und übernahm es später.Iger und Jobs hatten allerdings eine enge persönliche Freundschaft, die weit über eine Geschäftsbeziehung hinausging. Diese Freundschaft hatte aber eine Auswirkung auf das Business und die hätte womöglich noch größer sein können. Denn in seinen Memoiren schreibt Iger: "Ich glaube, dass wenn Steve noch lebte, wir unsere Unternehmen vereint hätten. Oder zumindest diese Möglichkeit sehr ernsthaft diskutiert hätten."
Von der ersten Geschäftsbeziehung zwischen den beiden musste Jobs allerdings erst mühsam überzeugt werden. Denn er befürchtete, dass Disney bei Pixar die Kreativität töten und die Kultur zerstören würde. Iger versicherte ihm, dass das nicht der Fall sein werde und behielt recht.
Marvel-Übernahme besprochen
Die beiden sprachen 2009 auch über die geplante Übernahme von Marvel. "Steve sagte, dass er noch nie in seinem Leben ein Comic-Buch gelesen hat (Er sagte zu mir: 'Ich hasse sie noch mehr als ich Videospiele hasse'). Also nahm ich ein Lexikon aller Marvel-Charaktere mit, um ihm das Universum zu erklären und ihm zu zeigen, was wir kaufen.""Er schaute circa zehn Sekunden darauf, schob sie dann zur Seite und sagte: 'Ist das für dich wichtig? Willst du es wirklich? Ist das ein zweites Pixar?'" Fragen, die Iger wohl mit Ja beantwortete, denn Jobs galt als mitverantwortlich, dass Disney tatsächlich Marvel kaufte. Der Rest ist zweifellos Kino- und Mediengeschichte.
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