HTC wird vorsichtig: 2019 kein Flaggschiff-Smartphone, 5G ab 2020
Beim taiwanischen Smartphone-Urgestein und früheren Marktführer HTC will man offenbar in diesem Jahr vorerst kürzer treten, was neue Geräte angeht - aber wie immer nicht aufgeben. In der Heimat gab es zuletzt offenbar mal wieder Durchhalteparolen zu hören.
Wie der Branchendienst DigiTimes meldet, will HTC seine Position in Taiwan und anderen Märkten mit einer als "umsichtig" bezeichneten Strategie für die Positionierung seiner Smartphones festigen, weil immer mehr Marken mit einer Vielzahl von neuen Modellen den ohnehin schon gesättigten Markt fluten. Für dieses Jahr bedeutet dies vor allem, dass man weiter auf Mittelklasse-Geräte setzen will.
Angeblich machen Smartphones mit Preisen unter umgerechnet rund 300 Euro mehr als die Hälfte der Smartphone-Verkäufe in Taiwan aus, weshalb man diesen Bereich verstärkt mit entsprechend abgestimmten Produkten bedienen will. Für 2019 sind zunächst passende Modelle mit LTE-Support geplant, bevor dann ab dem kommenden Jahr auch Geräte mit 5G-Unterstützung erscheinen sollen, weil dann die entsprechenden Mobilfunknetze stärker ausgebaut sein sollen.
Zwar gelten die Angaben, welche von HTCs Taiwan-Chef Darren Chen stammen, zunächst nur für den Heimatmarkt, doch lassen sie sich wohl auch ohne Probleme weltweit ummünzen. HTC bietet zwar als einer der ersten Hersteller einen 5G-Hotspot an, der sich auch bereits einiger Beliebtheit bei Netzbetreibern erfreut, doch hat man in diesem Jahr noch kein Flaggschiff-Smartphone präsentiert. Wenn überhaupt, wird es wohl erst 2020 soweit sein.
Der inzwischen fast schon zur Bedeutungslosigkeit geschrumpfte ehemalige Marktführer unter den Smartphone-Herstellern konzentriert sich stattdessen lieber auf sein zweites Standbein - die Virtual-Reality-Headsets der Vive-Serie. Für die Zukunft sucht man deshalb nach Wegen, wie man die hauseigenen Smartphones durch eine engere Verknüpfung mit den VR-Lösungen von HTC mit neuen Alleinstellungsmerkmalen aufwerten kann, um deren Verkäufe anzukurbeln.
Angeblich machen Smartphones mit Preisen unter umgerechnet rund 300 Euro mehr als die Hälfte der Smartphone-Verkäufe in Taiwan aus, weshalb man diesen Bereich verstärkt mit entsprechend abgestimmten Produkten bedienen will. Für 2019 sind zunächst passende Modelle mit LTE-Support geplant, bevor dann ab dem kommenden Jahr auch Geräte mit 5G-Unterstützung erscheinen sollen, weil dann die entsprechenden Mobilfunknetze stärker ausgebaut sein sollen.
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