Online-Banking: Ab Samstag wird es sicherer, aber auch verwirrender
Ab dem 14.09. kommen auf Kunden, die E-Banking nutzen, große Änderungen zu. Denn ab Samstag ist Zwei-Faktor-Authentifizierung verpflichtend. Das Wie ist jedoch den Banken überlassen und das bedeutet, dass es zu Verwirrungen kommen kann.
An sich ist Zwei-Faktor-Authentifizierung eine mehr als gute Sache, denn das gilt als sicherer Weg, um ein Konto zu schützen. Und es gibt zweifellos kein sensibleres Thema als das eigene Bankkonto. Entsprechend ist nachvollziehbar, dass sich die EU hier bemüht hat, die Banken und ihre Kunden ein Stück weit zu ihrem Glück zu zwingen.
Denn ab Samstag müssen Kunden bei ihrem Online-Banking nicht nur ihre bisherige Nutzeridentifizierung durchführen (also Nutzername und Passwort), sondern ihren Login auch noch per zweiter Methode bestätigen. Diese muss mit einer dynamischen Generierung oder einer biometrischen Methode arbeiten. Das Wie bleibt den Banken überlassen.
Einige Banken haben die Umstellung bereits vorgenommen und nicht immer lief das glatt: So nutzen Kunden der Postbank das aktualisierte Verfahren seit Montag, dabei gab es allerdings zahlreiche Probleme, viele Nutzer konnten sich nicht wie gewünscht einloggen. Verbraucher sollten dieser Tage auch zusätzlich besonders achtgeben, da auch Online-Betrüger versuchen, die Unsicherheit auszunutzen.
Vorgedruckte iTANs sind Geschichte
Denn ab Samstag sind die guten alten vorgedruckten TAN-Listen Geschichte, da diese so genannten iTANs nicht mehr verwendet werden dürfen. Hintergrund ist die neue europäische Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive; PSD2), damit will die EU den Zahlungsverkehr sicherer und bequemer machen. Ersteres ist unbestritten, über Punkt zwei kann man aber sicherlich streiten.
Denn ab Samstag müssen Kunden bei ihrem Online-Banking nicht nur ihre bisherige Nutzeridentifizierung durchführen (also Nutzername und Passwort), sondern ihren Login auch noch per zweiter Methode bestätigen. Diese muss mit einer dynamischen Generierung oder einer biometrischen Methode arbeiten. Das Wie bleibt den Banken überlassen.
Zahlreiche Möglichkeiten zur TAN-Generierung
Bei der zweiten Stufe kann etwa eine SMS-TAN zum Einsatz kommen (mobileTAN/mTAN), was aber einige Banken inzwischen auch schon in den Ruhestand geschickt haben, da der Versand per SMS als nicht sicher genug gilt. Alternativ sind auch noch biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder auch sonstige TAN-Lösungen, wie das Abfotografieren eines QR-Codes (PhotoTAN) sowie spezielle TAN-Generatoren (chipTAN) möglich. Infografik: Die Beliebtheit der verschiedenen 2FA-Verfahren
Einige Banken haben die Umstellung bereits vorgenommen und nicht immer lief das glatt: So nutzen Kunden der Postbank das aktualisierte Verfahren seit Montag, dabei gab es allerdings zahlreiche Probleme, viele Nutzer konnten sich nicht wie gewünscht einloggen. Verbraucher sollten dieser Tage auch zusätzlich besonders achtgeben, da auch Online-Betrüger versuchen, die Unsicherheit auszunutzen.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - Gestern 14:46 Uhr -
gute Nachrichten: die Krita 5.3.3. ist da
d-hubs - 30.07. 23:17 Uhr -
Neues auf dem Officemarkt: Collabora Online 26.04:
d-hubs - 30.07. 15:54 Uhr -
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - 29.07. 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - 28.07. 00:27 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen