Alexa & Co. laufen immer wieder Rufnummern-Betrügern in die Falle
Nutzer der sich immer weiter verbreiteten Sprachassistenten sollten unter anderem auch vorsichtig dabei sein, die Systeme für die Vermittlung telefonischer Kontakte zu nutzen. Denn immer wieder stellt sich heraus, dass die Routinen im Hintergrund eben doch nicht sonderlich intelligent sind und schnell auf simple Betrugstaktiken hereinfallen.
Auf die daraus entstehenden Probleme hat jetzt die Verbraucherschutz-Organisation Better Business Bureau warnend hingewiesen. Demnach kommt es immer wieder vor, dass Nutzer von Alexa, Siri oder Google Home ihren Sprachassistenten verwenden wollen, um telefonischen Kontakt zur Hotline eines bestimmten Unternehmens zu bekommen. Sie landen dann aber immer wieder bei teuren Premium-Nummern oder werden mit Betrügern verbunden, die sie zum Abschluss dubioser Geschäfte drängen.
Die Ursache dessen liegt darin, dass die Systeme hinter den Sprachassistenten bei entsprechenden Anfragen letztlich auch nichts anderes tun, als eine Suchmaschine zu Rate zu ziehen. Und Telefonnummern, die über die oberen Einträge in den Ergebnislisten angezeigt werden, gelten dann als plausible Funde. Insbesondere wenn der Nutzer hier dann direkt einen Anruf tätigen lässt und den Fund nicht selbst verifiziert, kann er leicht ausgetrickst werden.
Manchmal liegt der Schaden für den Verbraucher lediglich in den Gebühren für teure Premium-Verbindungen. Es kann aber auch schlimmer kommen. So lockten Kriminelle auch Nutzer an, die Verbindungen zu Fluggesellschaften aufnehmen wollten. Wenn sie dann beispielsweise meinten, in der Kundenhotline gelandet zu sein, sollten sie beispielsweise für die Umbuchung oder gleich für einen vermeintlichen kommenden, besonders günstigen Flug zahlen.
Siehe auch: Amazon lässt Alexa-Sprachbefehle in Polen in Heimarbeit auswerten
Die Ursache dessen liegt darin, dass die Systeme hinter den Sprachassistenten bei entsprechenden Anfragen letztlich auch nichts anderes tun, als eine Suchmaschine zu Rate zu ziehen. Und Telefonnummern, die über die oberen Einträge in den Ergebnislisten angezeigt werden, gelten dann als plausible Funde. Insbesondere wenn der Nutzer hier dann direkt einen Anruf tätigen lässt und den Fund nicht selbst verifiziert, kann er leicht ausgetrickst werden.
Information oder Werbung?
Befördert wird die ganze Masche teils über eine unheilvolle Kombination: Teils unterscheiden die Sprachassistenten nicht zwischen normalen Suchergebnissen und Werbung - und die Einnahmen aus den Betrügereien liegen über den Kosten für die Platzierung von Anzeigen in den Ergebnislisten. So kommt es vor, dass die Betrüger auch einfach mal eine Telefonnummer als Werbung platzieren und dann auf die daraus resultierenden Anrufe warten.Manchmal liegt der Schaden für den Verbraucher lediglich in den Gebühren für teure Premium-Verbindungen. Es kann aber auch schlimmer kommen. So lockten Kriminelle auch Nutzer an, die Verbindungen zu Fluggesellschaften aufnehmen wollten. Wenn sie dann beispielsweise meinten, in der Kundenhotline gelandet zu sein, sollten sie beispielsweise für die Umbuchung oder gleich für einen vermeintlichen kommenden, besonders günstigen Flug zahlen.
Siehe auch: Amazon lässt Alexa-Sprachbefehle in Polen in Heimarbeit auswerten
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