Das sind nicht die Guten: Apple verklagt Anbieter von iOS-Emulationen
Apple fährt jetzt dem Software-Unternehmen Corellium in die Parade. Dieses bietet virtualisierte Umgebungen an, auf denen unter anderem auch iOS getestet werden kann, ohne dass man ein iPhone oder iPad benötigt. Der kalifornische Computerkonzern will das nun mit einer Urheberrechtsklage unterbinden.
In der Klageschrift, die von Apples Anwälten bei einem Gericht im US-Bundesstaat Florida eingereicht wurde, wirft man der Beklagten vor, ohne Genehmigung Kopien von Betriebssystem, grafischer Benutzeroberfläche und anderen Komponenten zu verbreiten. Dies will der Hersteller mit einer gerichtlichen Verfügung unterbunden bekommen. Die ganze Angelegenheit ist etwas heikel, da Corellium sich mit seinen Produkten unter anderem als Dienstleister für Sicherheitsforscher sieht, die auf den angebotenen Umgebungen nach Schwachstellen in den Mobile-Systemen suchen.
Laut einem Bloomberg-Bericht versucht Apple allerdings klarzustellen, dass es keineswegs darum gehen soll, die Suche nach Sicherheitslücken zu behindern. "Auch wenn Corellium sich selbst so darstellt, als würde man Forschern Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie Sicherheitslücken und andere Probleme in Apple-Software finden können, ist es letztlich doch der eigentliche Zweck, Gewinn mit den offenkundigen Rechtsverletzungen zu generieren", hieß es.
Dass man bei Apple selbst keineswegs ein Interesse daran hat, die externe Suche nach Sicherheitslücken in seinen iOS-Plattformen zu behindern, sehe man hingegen an den jüngsten Upgrades beim Bug Bounty-Programm, hieß es aus Cupertino. Hier wurden die Belohnungen für Informationen über Schwachstellen ordentlich nach oben geschraubt. Weiterhin wird man Security-Forschern speziell für diesen Zweck freigeschaltete iPhones zur Verfügung stellen.
Siehe auch: Mit einem Bug zum Millionär: Apple stockt Bug Bounty massiv auf
Laut einem Bloomberg-Bericht versucht Apple allerdings klarzustellen, dass es keineswegs darum gehen soll, die Suche nach Sicherheitslücken zu behindern. "Auch wenn Corellium sich selbst so darstellt, als würde man Forschern Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie Sicherheitslücken und andere Probleme in Apple-Software finden können, ist es letztlich doch der eigentliche Zweck, Gewinn mit den offenkundigen Rechtsverletzungen zu generieren", hieß es.
Keine guten Absichten
Als Beleg für die gar nicht so guten Absichten Corelliums führt Apple unter anderem ins Feld, dass die Nutzer der Emulations- und Virtualisierungs-Produkte teilweise sogar ermuntert werden, Informationen über Bugs in den Systemen auf dem offenen Markt meistbietend zu veräußern. Dadurch werde eben nicht dafür gesorgt, dass die Plattformen sicherer würden, sondern dass jene, die das meiste Geld bieten können, bessere Exploits erhalten.Dass man bei Apple selbst keineswegs ein Interesse daran hat, die externe Suche nach Sicherheitslücken in seinen iOS-Plattformen zu behindern, sehe man hingegen an den jüngsten Upgrades beim Bug Bounty-Programm, hieß es aus Cupertino. Hier wurden die Belohnungen für Informationen über Schwachstellen ordentlich nach oben geschraubt. Weiterhin wird man Security-Forschern speziell für diesen Zweck freigeschaltete iPhones zur Verfügung stellen.
Siehe auch: Mit einem Bug zum Millionär: Apple stockt Bug Bounty massiv auf
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