Fairphone 3: iPhone-Look für die 3. Generation des 'fairen' Smartphones

Fairphone, modulares Smartphone, Fairphone 3, FP3 Bildquelle: Evan Blass
Die kleine niederländische Smartphone-Schmiede Fairphone schickt sich an, die dritte Generation ihres "fair" produzierten Smartphones auf den Markt zu bringen. Im Vorfeld einer möglichen Vorstellung zur IFA 2019 Anfang September ist nun offenbar ein erstes offizielles Marketing-Bild aufgetaucht, das zeigt, dass man auch beim Fairphone 3 am bewährten Konzept festhält. Das Fairphone 3 steht offenbar kurz vor der Einführung, denn wenn Ober-Leaker Evan Blass erste Bilder veröffentlicht, kann es normalerweise nicht mehr lange dauern, bis ein neues Smartphone in den Handel kommt. Denkbar wäre, dass Fairphone einen Launch zur IFA plant, schließlich bietet die Berliner Technikmesse eine große Plattform und viel Aufmerksamkeit, auch für kleinere Anbieter. Fairphone 3Fairphone 3: kompakt und modular, optisch dem iPhone 5 ähnlich Das von Blass veröffentlichte Pressebild zeigt, dass auch das Fairphone 3 wieder in einem Gehäuse mit abnehmbarer Rückseite daherkommt und offensichtlich wieder einen vom Nutzer kinderleicht zu tauschenden Akku bekommt. Außerdem ist erkennbar, dass man aus Gründen der Kostensenkung und Wartungsfreundlichkeit nicht bei aktuellen Trends mitmacht und ein vollflächiges Display mit stark gerundeten Rändern verbaut. Stattdessen erinnert das Fairphone zumindest in der Form und von der Front betrachtet wohl nicht von ungefähr an frühere iPhone-Generationen, hat es doch relativ breite Ränder.

Modularität bleibt erhalten, Qualcomm-Technik unter der Haube

Der Bildschirm selbst scheint im 18:9-Format gehalten zu sein, wobei dieser Eindruck natürlich auch täuschen kann. Leicht erkennbar ist, wie stark das Gerät weiterhin auf Modularität getrimmt ist. So lassen sich Bauteile wie das Ohrstück, die Kameras und sicherlich fast alle anderen Komponenten wohl auch weiterhin problemlos tauschen und beim Hersteller nachordern, um als Besitzer selbst Reparaturen vornehmen zu können. Auffällig sind außerdem der weit oben auf der Rückseite angebrachte Fingerabdruckleser und die einzeln verbaute Kamera mit ihrem Dual-LED-Blitz.

Das Design und die Maße der verschiedenen Bauteile machen deutlich, dass das Fairphone 3, gern auch FP3 genannt, anders als viele Smartphones weniger nachhaltigkeitsorientierter Hersteller relativ klein ausfallen dürfte. Denkbar wäre, dass wir es hier mit einem Gerät mit nur rund fünf Zoll Display-Diagonale zu tun haben, was dem Wunsch mancher Kunden nach einem sehr kompakten Smartphone sicherlich entgegenkommen dürfte.

Zu den technischen Daten des Fairphone 3 ist bisher nur wenig bekannt. Einträge in der Datenbank von Geekbench und bei der Bluetooth SIG legen jedoch nahe, dass es sich bei dem hier verwendeten Prozessor um den Qualcomm Snapdragon 660 Octacore-SoC mit 2,2 Gigahertz maximaler Taktrate handelt, der mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert wird. Außerdem ist definitiv Bluetooth 5.0 an Bord, so dass das Fairphone FP3 einerseits einen durchaus zeitgemäßen Prozessor mitbringen wird, der andererseits auch noch günstig verfügbar ist und aktuelle Standards wie eben BT5 unterstützt. Fairphone, modulares Smartphone, Fairphone 3, FP3 Fairphone, modulares Smartphone, Fairphone 3, FP3 Evan Blass
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