Frontier: AMD endlich wieder am schnellsten Rechner der Welt beteiligt
Die guten Nachrichten rund um AMD werden nun um einen weiteren Aspekt bereichert. Die Entwürfe für einen neuen Supercomputer, der dann nach allen vorliegenden Planungen das schnellste System der Welt wäre, beruhen auf der Technik des kleinen Intel-Konkurrenten. Bauen will den Rechner der US-Spezialist Cray.
Bis zum Jahr 2021 soll der neue Supercomputer namens "Frontier" fertiggestellt werden. Auftraggeber ist das US-Energieministerium. Das neue System, das am Oak Ridge National Laboratory in Betrieb gehen wird, soll in der Spitze eine Rechenleistung von 1,5 Exaflops erreichen und damit einen Sprung in das Exascale-Zeitalter befördern. Die Performance entspricht dem, was die 160 aktuell schnellsten Rechner in Summe leisten können.
Die technischen Details stehen natürlich noch nicht fest, klar ist allerdings, dass die Recheneinheiten des Supercomputers komplett aus Epyc-Prozessoren und Radeon Instinct-GPUs von AMD bestehen werden. Für den Chiphersteller wäre ein Erfolg des Projektes natürlich ein Prestige-Gewinn ohne Gleichen, denn man würde den großen Konkurrenten Intel an der Spitze der gesamten Computing-Szene ausstechen. Nebenbei gäbe es natürlich auch einen Teil des Investitionsvolumens, das bei rund 600 Millionen Dollar liegt.
Nun geht es also um den Vorstoß in den Exascale-Bereich, der Berechnungen auf einer völlig neuen Ebene einleiten soll. Durch die höhere Performance werden unter anderem völlig andere Auflösungen in den Klimamodellen möglich, was auch eine der Aufgaben von Frontier sein wird. Aber auch Simulationen von Nuklear-Reaktionen will man auf dem System durchführen, hieß es.
Siehe auch: Top500-Supercomputer: Endlich ist wieder richtig Bewegung in der Liste
Die technischen Details stehen natürlich noch nicht fest, klar ist allerdings, dass die Recheneinheiten des Supercomputers komplett aus Epyc-Prozessoren und Radeon Instinct-GPUs von AMD bestehen werden. Für den Chiphersteller wäre ein Erfolg des Projektes natürlich ein Prestige-Gewinn ohne Gleichen, denn man würde den großen Konkurrenten Intel an der Spitze der gesamten Computing-Szene ausstechen. Nebenbei gäbe es natürlich auch einen Teil des Investitionsvolumens, das bei rund 600 Millionen Dollar liegt.
Erstmals seit 2012 vorn
Und die Sache würde für AMD eine weitere lange Durststrecke beenden. Letztmalig war das Unternehmen im Jahr 2012 an einem der schnellsten Rechner in der Top500-Liste beteiligt. Damals lieferte man die Opteron-Prozessoren, die im Titan-System zum Einsatz kamen und dieses auf eine Performance von 17,59 Petaflops brachten. Seitdem ging es aber natürlich noch deutlich weiter nach oben.Nun geht es also um den Vorstoß in den Exascale-Bereich, der Berechnungen auf einer völlig neuen Ebene einleiten soll. Durch die höhere Performance werden unter anderem völlig andere Auflösungen in den Klimamodellen möglich, was auch eine der Aufgaben von Frontier sein wird. Aber auch Simulationen von Nuklear-Reaktionen will man auf dem System durchführen, hieß es.
Siehe auch: Top500-Supercomputer: Endlich ist wieder richtig Bewegung in der Liste
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