Immer mehr Malware für Mac: Analyse zeigt interessante Entwicklung

Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr
Nutzer von Mac-Systemen sehen sich laut eines neuen Berichts im letzten Quartal deutlich häufiger digitalen Schädlingen wie Malware ausgesetzt, besonders mit Adware werden Apple-Geräte attackiert. Ein allgemeiner Blick auf die Angriffe Statistik zeigt: Cyberkriminelle setzen immer ausgefeiltere Taktiken ein, sparen sich bei der Entwicklung aber auch möglichst viel Arbeit.

Malware ist auf Macs im letzten Quartal deutlich mehr vertreten

Das Sicherheitsunternehmen Malwarebytes legt alle vier Monate einen Bericht vor, der einen Überblick über die Entwicklung und Verbreitung von digitalen Schädlingen geben soll. Im aktuellen "Cybercrime Tactics and Techniques Report", der sich mit dem ersten Quartal 2019 befasst, warnen die Experten vor einem deutlichen Anstieg, der bei Malware rund um Mac-Geräte zu verzeichnen ist. Demnach wurde im Vergleich mit dem Vorjahresquartal hier ein Anstieg von 62 Prozent registriert.

Wie Malwarebytes in seinem Bericht weiter ausführt, ist dabei auch ein klarer Trend zu erkennen, welche Schädlinge die Cyber­kriminellen auf Apple-Systeme loslassen: "Die Erkennung von Adware - die Mehrheit der Malware, die auf Macs abzielt - ist vom Q4 2018 zum Q1 2019 um 201 Prozent angestiegen", so die Sicherheitsexperten in ihrer Analyse. Den größten Aufstieg legte dabei die Adware-Familie namens "NewTab" hin, die im unrühmlichen Ranking von Platz 60 auf Platz 4 kletterte.

Bessere Methoden & weniger Aufwand

Laut des Berichts müssen Nutzer neben einer Zunahme von Angriffen auch damit leben, dass die Hintermänner immer ausgefeiltere Methoden für ihre Schädlinge nutzen. "Von der Ausnutzung von Open-Source-Code über Entwickler-Backdoors und Cryptomining-Malware bis hin zu ausführbaren Windows-Dateien, die auf Mac-Desktops entdeckt werden, zeigen sich die Bedrohungsakteure immer kreativer", so das Resümee.
Cybercrime Tactics and Techniques Report Q1 2019Was findet sich da in Mac-Malware? Windows-Dateien
Der Anstieg von Malware auf Macs ist demnach auch der Tatsache geschuldet, dass Angreifer ihre Werkzeuge mittlerweile systemübergreifend entwickeln können. Immer häufiger kommt dabei "Open-Source Python Code" zum Einsatz, so Malwarebytes - diese und ähnliche Programmiersprachen haben den klaren Vorteil, dass sie leicht auf verschiedenen Plattformen Anwendung finden können.

Eine weitere kuriose Entwicklung ist die Tatsache, dass sich immer öfter ausführbare Windows-Dateien in Adware-Paketen für Mac finden. Eigentlich können diese auf Apple Geräten nicht ausgeführt werden, laut den Experten nutzen die Macher ein sogenanntes "Mono Framework" das es möglich macht, die Dateien innerhalb des Installers auszuführen. Der wahrscheinlichste Grund laut Malwarebytes: "Ein primitiver und unperfekter Ansatz, um zu vermeiden, den kompletten Adware Installer Code für MacOS neu schreiben zu müssen." Hacker, Kriminalität, Angreifer, Cybercrime, Hacking Hacker, Kriminalität, Angreifer, Cybercrime, Hacking
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