Plötzlicher Verstoß gegen App-Regeln: Kaspersky klagt gegen Apple

Apple, Apps, App Store, Appstore Bildquelle: Apple
Jetzt hat auch der russische Security-Dienstleister Kaspersky Labs eine Wettbewerbsbeschwerde gegen den Computerkonzern Apple eingereicht. Dabei dreht es sich um die Zugangsbeschränkungen, die Apple den Anbietern von iOS-Software im AppStore auferlegt, der die einzige Möglichkeit ist, die Plattform zu bedienen. Kaspersky stört sich nicht an der Tatsache an sich, dass Apple bestimmte Regeln aufstellt, nach denen Apps von Drittanbietern zugelassen werden oder eben auch nicht. Das Problem liegt hier eher darin, dass Apple die Regeln nachträglich zu eigenen Gunsten verändert und so dafür sorgt, dass teils ganze Kern-Funktionen aus Anwendungen ausgebaut werden oder die Projekte komplett aufgegeben werden müssen.

Beispielhaft hängt Kaspersky seine Argumentation an der App "Safe Kids" auf, die das Unternehmen auf iOS anbietet. Diese erlaubt es Eltern, die Nutzung des Smartphones oder Tablets durch ihre Kinder zu beschränken. So dürfen nur bestimmte Apps gestartet werden und ein integrierter Browser sorgt dafür, dass nur Webseiten auf einer White List aufgerufen werden können.


Plötzlich nicht mehr ok

Wie das Unternehmen mitteilte, habe man vor einiger Zeit eine Mitteilung von Apple erhalten, dass die App gegen eine unter Punkt 2.5.1 in den Richtlinien aufgestellte Regel verstößt. Diese untersagt den Einsatz von verschiedenen Profilen für Nutzer in einer App. Zuvor hatte man die Software drei Jahre lang ohne Beanstandungen angeboten und sollte sie nun grundlegend verändern. Gerade die Entfernung der verschiedenen Profile hätte aber die Kernfunktion des Programms unbrauchbar gemacht.

Bei Kaspersky ist man der Ansicht, dass man jetzt auf einmal gegen die App vorgeht, weil Apple neuerdings selbst Nutzungsbeschränkungen für Apps ermöglicht und dies entsprechend nicht von Drittanbietern umgesetzt sehen will. Für Kaspersky stellt das einen klaren Missbrauch der beherrschenden Position Apples auf der iOS-Plattform dar. Die Beschwerde wurde bei den entsprechenden russischen Behörden eingereicht.

Siehe auch: Spotify klagt: EU-Kommission soll Apple in die Schranken weisen Apple, Apps, App Store, Appstore Apple, Apps, App Store, Appstore Apple
2019-03-20T15:41:00+01:00
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