Apple zieht die Handbremse:
Entlassungen bei Project Titan (Update)
Apples Projekt für selbstfahrende Autos schrumpft weiter. 200 Mitarbeiter mussten die Arbeit bei der Entwicklungstochter "Titan" stilllegen und sich wieder dem Mutterkonzern zuwenden, berichtet der US-Sender CNBS. Bereits im Oktober 2016 und August 2017 hatte Apple seine Pläne in dem Entwicklungs-Bereich zurückgefahren und Dutzende Mitarbeiter entlassen.
"Wir haben ein unglaublich talentiertes Team, das bei Apple an autonomen Systemen und zugehörigen Technologien arbeitet. Das Team fokussiert sich 2019 auf mehrere Schlüsselbereiche, während einige Abteilungen in andere Apple-Bereiche, u.a. des maschinellen Lernens versetzt werden", heißt es in einer Stellungnahme des Konzerns.
Stattdessen wurde deutlich runtergeschaltet. Ein Deal mit Volkswagen kam zwar zustande, doch das Ergebnis liegt weiter unter dem, was einst verkündet wurde. VWs T6-Transporter wurden zu automatischen Shuttles für Apple-Mitarbeiter umgerüstet, wie die New York Times im Frühjahr 2018 berichtet hatte.
Update vom 01.03.2019 (14:20): Der San Francisco Chronicle berichtet über weitere Entlassungen in Apples "Titan"-Team. 190 Mitarbeiter der Standorte Santa Clara und Sunnyvale verlieren zum 16. April ihren Job oder werden vom Unternehmen versetzt.
Das iCar ist wohl vorerst gescheitert
Die Vision war die Produktion eines iCar, ein selbstfahrendes Roboterauto, programmiert und auch gebaut von Apple. Tausende Mitarbeiter sollten dem Projekt zur Marktreife verhelfen. Gespräche mit weltweiten Autobauern, darunter auch BMW und Daimler, hatten Entwicklungsmöglichkeiten ausgelotet. Doch vorerst wird daraus scheinbar nichts. Obwohl von Konzernseite berichtet wird, man sehe nach wie vor große Chancen bei autonomen Fahrsystemen, wie das US-Magazin Neowin schreibt."Wir haben ein unglaublich talentiertes Team, das bei Apple an autonomen Systemen und zugehörigen Technologien arbeitet. Das Team fokussiert sich 2019 auf mehrere Schlüsselbereiche, während einige Abteilungen in andere Apple-Bereiche, u.a. des maschinellen Lernens versetzt werden", heißt es in einer Stellungnahme des Konzerns.
Tesla-Ingenieur brachte keinen Erfolg
Im August 2018 war Doug Field von Tesla zu Apple gewechselt. Er leitete seitdem gemeinsam mit Bob Mansfield Titan. Field ist kein neuer Kopf in Cupertino. Bevor er unter Musk zum Chefingenieur aufgestiegen war, hatte er als Manager bei Apple gearbeitet. Doch seine Einstellung scheint der Entwicklungsarbeit keinen Schub verpasst zu haben.Stattdessen wurde deutlich runtergeschaltet. Ein Deal mit Volkswagen kam zwar zustande, doch das Ergebnis liegt weiter unter dem, was einst verkündet wurde. VWs T6-Transporter wurden zu automatischen Shuttles für Apple-Mitarbeiter umgerüstet, wie die New York Times im Frühjahr 2018 berichtet hatte.
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