Acer setzt sich stark gegen Traditionsmarken im Gaming-Bereich durch

Acer musste in Sachen PC-Verkäufen zuletzt zwar ordentlich Federn lassen, doch sieht man sich trotzdem auf einem grundsätzlich positiven Weg. Denn gerade in den Bereichen, in denen man Hardware noch mit ganz ordentlichen Gewinnmargen verkaufen kann, verzeichnete das Unternehmen in den letzten Monaten dann doch nennenswerte Zugewinne.
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Acer
Neben ultraportablen Notebooks betraf dies vor allem die Gaming-PCs. In dem Bereich hatten zuvor eher andere Marken die Akzente gesetzt, doch Acer legte hier vor einiger Zeit einige Schippen drauf und konnte so nun seinen Umsatz mit den Geräten im letzten Jahr um gut 70 Prozent ausbauen - und das trotz nicht gerade idealer Bedingungen. Vor allem die Probleme Intels bei der Prozessor-Produktion bremsten die Geschäfte hier noch etwas.

In diesem Jahr will Acer den Erfolg fortsetzen. Allerdings rechnet man nicht damit, wieder so hohe Steigerungsraten zu erreichen. Allerdings will man dann doch noch 50 Prozent Umsatzwachstum schaffen, berichtete das Branchenblatt DigiTimes. Das wäre immer noch ein ziemlich starker Wert. Doch auch hier gibt es Unwägbarkeiten. So ist noch nicht geklärt, ob Intel seine Fertigung und auch die Roadmap wieder im Griff hat. Das größte Fragezeichen steht aber über der Weiterentwicklung des seit Monaten schwelenden Handelskonflikts zwischen den USA und China.


Gaming zieht an

Abzuwarten bleibt auch, was die Konkurrenz in der kommenden Zeit tut. Denn angesichts des weiterhin stagnierenden oder sogar sinkenden Absatzes bei PCs im Allgemeinen, dürften auch andere ihr Glück im Gaming-Bereich suchen. Immerhin stiegen hier im vergangenen Jahr branchenweit die Umsätze um 30 bis 40 Prozent.

Im Gesamten entwickelte sich das PC-Geschäft für Acer eher weniger gut. Die Absatzzahlen wollten einfach nicht nach oben kommen. Im Weihnachtsgeschäft musste das Unternehmen sogar Verluste im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen. Dadurch rutschte Acer inzwischen schon auf den sechsten Rang auf dem Weltmarkt ab.
Siehe auch: PC-Markt stürzte durch CPU-Flaute zu Weihnachten klar ins Minus
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