Acer-Gründer: Steigende PC-Preise ab 2019 dank Trump unvermeidbar
Die von US-Präsident Trump verhängten Strafzölle auf Produkte aus China haben ab dem kommenden Jahr direkte Folgen für die Konsumenten, warnte jetzt der Gründer des PC-Herstellers Acer. Ab Anfang 2019 werden die PC-Preise zumindest in den USA und vermutlich etwas zeitversetzt weltweit daher zulegen.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asian Review berichtet, geht Acer-Gründer Stan Shih davon aus, dass eine weitere Preissteigerung bei Desktop-PCs ab Anfang 2019 unvermeidbar ist. Hintergrund sind die durch die Trump-Regierung erzwungenen zusätzlichen Einfuhrabgaben, die die PC-Hersteller beim Import ihrer meist in China produzierten Rechner zahlen müssen.
Die Erhöhung der Verkaufspreise sei für alle PC-Hersteller unumgänglich, so Shih während einer Veranstaltung in Acers Heimatstadt Taipeh in Taiwan. Die US-Kunden müssten letztlich noch mehr zahlen als die Käufer aus anderen Ländern, was jedoch allein an den in Washington getroffenen Entscheidungen der US-Regierung liege.
Acer hatte schon im September die Preise seiner Desktop-PCs um rund 10 Prozent angehoben, so dass Händler und Distributoren in den Vereinigten Staaten schon jetzt mehr zahlen müssen. Ursache waren damals die von der Trump-Administration eingeführten zusätzlichen Zölle in Höhe von weiteren 10 Prozent. Auch bei Asus, Dell und HP wurden die Preise entsprechend angepasst, schließlich lassen sie alle ihre Systeme zu einem Großteil in China fertigen.
Bisher betreffen die Zölle nur Desktop-Systeme sowie eine Vielzahl verschiedener PC-Komponenten wie Mainboards, Grafikkarten und Zubehörteile. Für die PC-Industrie könnten die Zölle zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen, hat man doch gerade eine jahrelange Talfahrt hinter sich, auf die erst in den letzten Monaten eine leichte Erholung der Verkaufszahlen folgte. Die Nachfrage in den USA dürfte durch die neuen Zölle und die steigenden Preise noch einmal sinken, so Shihs Prognose.
Die Reaktion der Hersteller ist unter anderem eine Verlagerung der Produktion in andere Länder wie Taiwan, Mexiko, Brasilien, Tschechien und einige Länder Südostasiens, wo sie bereits bestehende Fertigungsstätten haben. Dabei steigen die Kosten aber ebenfalls, was wiederum zu einer Verteuerung der Geräte auch in anderen Ländern außerhalb der USA führen dürfte.
Die Erhöhung der Verkaufspreise sei für alle PC-Hersteller unumgänglich, so Shih während einer Veranstaltung in Acers Heimatstadt Taipeh in Taiwan. Die US-Kunden müssten letztlich noch mehr zahlen als die Käufer aus anderen Ländern, was jedoch allein an den in Washington getroffenen Entscheidungen der US-Regierung liege.
Acer hatte schon im September die Preise seiner Desktop-PCs um rund 10 Prozent angehoben, so dass Händler und Distributoren in den Vereinigten Staaten schon jetzt mehr zahlen müssen. Ursache waren damals die von der Trump-Administration eingeführten zusätzlichen Zölle in Höhe von weiteren 10 Prozent. Auch bei Asus, Dell und HP wurden die Preise entsprechend angepasst, schließlich lassen sie alle ihre Systeme zu einem Großteil in China fertigen.
25 Prozent Strafzoll auf Desktop-Rechner
Für das kommende Jahr kündigte Shih an, dass vor allem die US-Kunden mit einer Preissteigerung um weitere 15 Prozent zu rechnen hätten. Acer sieht sich dazu gezwungen, weil die Zwangsabgaben bei der Einfuhr der Rechner aus China in die USA ab dem 1. Januar 2019 von 10 auf 25 Prozent steigen.Bisher betreffen die Zölle nur Desktop-Systeme sowie eine Vielzahl verschiedener PC-Komponenten wie Mainboards, Grafikkarten und Zubehörteile. Für die PC-Industrie könnten die Zölle zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen, hat man doch gerade eine jahrelange Talfahrt hinter sich, auf die erst in den letzten Monaten eine leichte Erholung der Verkaufszahlen folgte. Die Nachfrage in den USA dürfte durch die neuen Zölle und die steigenden Preise noch einmal sinken, so Shihs Prognose.
Die Reaktion der Hersteller ist unter anderem eine Verlagerung der Produktion in andere Länder wie Taiwan, Mexiko, Brasilien, Tschechien und einige Länder Südostasiens, wo sie bereits bestehende Fertigungsstätten haben. Dabei steigen die Kosten aber ebenfalls, was wiederum zu einer Verteuerung der Geräte auch in anderen Ländern außerhalb der USA führen dürfte.
Thema:
Acers Aktienkurs
Videos zu Acer-Produkten
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
- Acer Chromebook Tab 311: So praxistauglich ist das Chromebook-Tablet
- Foto-News: Speicherkarten-Preise explodieren - neue Hardware kommt
- Swift Air 16: Sehr leichtes 16-Zoll-Notebook mit Schwächen
- Das Acer Swift 16 AI überrascht im Test mit OLED und langer Laufzeit
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Notebooks:
Neue Nachrichten
- Neue iPad-Pro-Modelle 2027: Apple setzt auf KI-Chips und Performance
- Microsoft Edge: Login mit einem Google-Konto gestartet
- Hawking-Strahlung nachgewiesen: Physiker messen Effekt im Labor
- Schwerer IT-Ausfall: Bayerische Justiz stundenlang lahmgelegt
- Mecklenburg-Vorpommern streicht jetzt erste Microsoft-Cloud-Dienste
- Insider-Verdacht überschattet Milliarden-Deal für deutschen IT-Konzern
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen