Bastler baut einen funktionierenden Mobile-Computer in eine Maus
Ein Bastler hat die zurückliegenden Feiertage offensichtlich recht intensiv genutzt und einen kompletten portablen Computer in eine funktionierende Maus integriert. Der Vorteil liegt auf - beziehungsweise in - der Hand: Weil das Display direkt am Eingabegerät sitzt, müssen die Bewegungen zum Steuern nicht mehr blind erfolgen, sondern man kann jederzeit zusehen.
Der Bastler setzte bei dem Projekt im Kern auf einen Raspberry Pi, den er in ein Maus-Gehäuse aus dem 3D-Drucker einbaute. Am vorderen Teil des Gerätes ist ein kleines LCD-Display mit einer Bilddiagonale von 1,5 Zoll angebracht, auf dem sich Anwendungen öffnen lassen. Allerdings sollten diese nicht zu mächtig sein, denn das gesamte System bringt es nur auf eine recht bescheidene Performance.
Das Problem besteht hier nicht einfach nur in viel zu langen Wartezeiten. Wie der Entwickler zu berichten wusste, stürzt das System einfach ab, wenn man es zu sehr belastet. Vielleicht würde eine brauchbare Wärmeableitung hier weiterhelfen. Für einfachere Applikationen reicht der kleine Computer aber völlig aus.
Die Basis der Maus, auf der das System beruht, stammt von einem normalen Eingabegerät mit optischer Bewegungserfassung. Allerdings wurde das obere Gehäuse - das ja immerhin viel mehr Elektronik aufzunehmen hat, von dem Bastler selbst gestaltet. Im Inneren steckt für den netzunabhängigen Betrieb ein kleiner Akku mit einer Kapazität von 500 mAh.
Das Problem besteht hier nicht einfach nur in viel zu langen Wartezeiten. Wie der Entwickler zu berichten wusste, stürzt das System einfach ab, wenn man es zu sehr belastet. Vielleicht würde eine brauchbare Wärmeableitung hier weiterhelfen. Für einfachere Applikationen reicht der kleine Computer aber völlig aus.
Texte schreiben als Stunt-Übung
So kann beispielsweise problemlos ein Texteditor aufgerufen werden - die dazu passende Tastatur lässt sich dann seitlich aus dem Maus-Gehäuse herausziehen und bedienen - durch ihre Anordnung ist es allerdings ziemlich mühsam, wirklich längere Eingaben zu tätigen. Für eine kurze Nachricht sollte es aber allemal reichen und längere Texte wird auf dem Mini-Keyboard ohnehin niemand verfassen wollen.Die Basis der Maus, auf der das System beruht, stammt von einem normalen Eingabegerät mit optischer Bewegungserfassung. Allerdings wurde das obere Gehäuse - das ja immerhin viel mehr Elektronik aufzunehmen hat, von dem Bastler selbst gestaltet. Im Inneren steckt für den netzunabhängigen Betrieb ein kleiner Akku mit einer Kapazität von 500 mAh.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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