Bastler baut sich mit 3D-Drucker und Baumarkt-Kram eine Railgun
In den Werkstätten von Hobbybastlern entstehen zuweilen Dinge, die weitaus mehr Schaden anrichten können, als die immer wieder durch die Schlagzeilen gereichten Pistolen aus 3D-Druckern. Das zeigte jetzt ein Heimwerker, der sich seine eigene Railgun gebaut hat.
Der Bastler mit seinem Werk
Vor allem den Fans des Shooters Quake dürfte die Waffe ein Begriff sein, in der Projektile durch starke Strom-Impulse angetrieben werden. Da deren Beschleunigung hier im Gegensatz zu klassischen Schusswaffen nicht durch die Ausdehnung des Verbrennungsgases eingeschränkt ist, erreichen diese sehr hohe Mündungsgeschwindigkeiten. Entsprechend groß sind Reichweite und Durchschlagskraft.
Auf der Imgur-Plattform veröffentlichte nun ein Nutzer namens "NSA_Listbot" Bilder seiner Eigenkonstruktion, bei deren Bau verschiedene Komponenten aus einem 3D-Drucker sowie etwas handelsübliche Elektronik zum Einsatz kamen. Die benötigte elektrische Energie wird von sechs Kondensatoren zur Verfügung gestellt. Für einen Schuss können hier bis zu 3.000 Kilojoule bereitgestellt werden.
Damit bringt es das tragbare Geschütz immerhin fertig, Projektile auf eine Austrittsgeschwindigkeit von rund 900 Kilometern pro Stunde zu beschleunigen. Der Bastler testete dabei Schüsse mit verschiedenen Materialien von Graphit über Aluminium bis hin zu kupferbeschichtetem Wolfram. Es zeigte sich aber, dass Graphit seinen Zweck nicht erfüllt: Dieses kam gar nicht erst am Ziel an, sondern löste sich durch die hohe Krafteinwirkung wohl schon unterwegs in Staub auf.
Die Steuerung des Geschützes erfolgte über einen Arduino Uno R3. Dieser war dafür zuständig, die elektrische Ladung, die Temperatur und den Ladeprozess unter Kontrolle zu halten. Um die benötigte Kraft zu erreichen, war es notwendig die 12-Volt-Spannung des Akkus auf letztlich 1.550 Volt zu steigern, wobei so viel Wärme erzeugt wurde, dass die ganze Einheit mit einem Heatsink gekühlt werden musste.
Der Bastler mit seinem Werk
Vor allem den Fans des Shooters Quake dürfte die Waffe ein Begriff sein, in der Projektile durch starke Strom-Impulse angetrieben werden. Da deren Beschleunigung hier im Gegensatz zu klassischen Schusswaffen nicht durch die Ausdehnung des Verbrennungsgases eingeschränkt ist, erreichen diese sehr hohe Mündungsgeschwindigkeiten. Entsprechend groß sind Reichweite und Durchschlagskraft.
Auf der Imgur-Plattform veröffentlichte nun ein Nutzer namens "NSA_Listbot" Bilder seiner Eigenkonstruktion, bei deren Bau verschiedene Komponenten aus einem 3D-Drucker sowie etwas handelsübliche Elektronik zum Einsatz kamen. Die benötigte elektrische Energie wird von sechs Kondensatoren zur Verfügung gestellt. Für einen Schuss können hier bis zu 3.000 Kilojoule bereitgestellt werden.
Damit bringt es das tragbare Geschütz immerhin fertig, Projektile auf eine Austrittsgeschwindigkeit von rund 900 Kilometern pro Stunde zu beschleunigen. Der Bastler testete dabei Schüsse mit verschiedenen Materialien von Graphit über Aluminium bis hin zu kupferbeschichtetem Wolfram. Es zeigte sich aber, dass Graphit seinen Zweck nicht erfüllt: Dieses kam gar nicht erst am Ziel an, sondern löste sich durch die hohe Krafteinwirkung wohl schon unterwegs in Staub auf.
Die Steuerung des Geschützes erfolgte über einen Arduino Uno R3. Dieser war dafür zuständig, die elektrische Ladung, die Temperatur und den Ladeprozess unter Kontrolle zu halten. Um die benötigte Kraft zu erreichen, war es notwendig die 12-Volt-Spannung des Akkus auf letztlich 1.550 Volt zu steigern, wobei so viel Wärme erzeugt wurde, dass die ganze Einheit mit einem Heatsink gekühlt werden musste.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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