Absurde Kryptoidee: Nutzer können für Razer minen & kriegen Spielgeld
Das vor allem auf Gaming-Hardware spezialisierte Unternehmen Razer führt zwei neue virtuelle Währungen ein, die Kunden für Hardware und Spieleinhalte ausgeben können. Das Besondere: Nutzer können sich die Razer-Münzen verdienen, wenn sie für das Unternehmen Kryptowährungen minen. Die Belohnungen stehen dabei aber in keinem Verhältnis zum Aufwand.
So kann neben Razer Gold, das in einem Echtgeld-Shop angeboten wird, das neue Razer Silber mit der von dem Unternehmen entwickelten Anwendung Softminer angesammelt werden. So gibt der Nutzer hier ungenutzte Kapazitäten der Grafikkarte für das Minen von Kryptowährungen frei, die dann Razer für sich beansprucht. Wie Golem in seinem Bericht schreibt, macht ein Blick auf den zu erwartenden Gegenwert schnell klar, dass auf diesem Weg wohl mehr Stromkosten anfallen dürften, als die Miner in Form der virtuellen Währung zurückerhalten.
Razer macht aktuell außerdem keine genauen Angaben, wie viel Razer Silber bei dem Minen mit der Software als Belohnung zu erwarten ist, aktuell soll man "bis zu 500 Silber pro Tag" verdienen können. Zur Einordnung: Die Gaming-Maus Razer Deathadder wird im entsprechenden Shop für 51.000 Silberstücke angeboten. Wie das Unternehmen angibt, will man bis zum jetzigen Zeitpunkt schon 5.000 Nutzer täglich für sich schürfen lassen.
Razer hofft auf genug Nutzer, die keinen Strich unter die Rechnung machen
Im Zuge des Hypes um Kryptowährungen konnte man den Aufstieg und schnellen Fall vieler absurder Ideen beobachten. Jetzt scheint Razer mit seiner neuen Idee zu diesem großen Fundus der Krypto-Kuriositäten beitragen zu wollen: Das Unternehmen hat zwei neue virtuelle Währungen vorgestellt, die Nutzer für Hardware und Ingame-Inhalte ausgeben können. Eigentlich handelt es sich dabei auf den ersten Blick um ein klassisches Bonusprogramm, im Detail ist für Razer aber manchmal mehr drin, als für den Kunden.So kann neben Razer Gold, das in einem Echtgeld-Shop angeboten wird, das neue Razer Silber mit der von dem Unternehmen entwickelten Anwendung Softminer angesammelt werden. So gibt der Nutzer hier ungenutzte Kapazitäten der Grafikkarte für das Minen von Kryptowährungen frei, die dann Razer für sich beansprucht. Wie Golem in seinem Bericht schreibt, macht ein Blick auf den zu erwartenden Gegenwert schnell klar, dass auf diesem Weg wohl mehr Stromkosten anfallen dürften, als die Miner in Form der virtuellen Währung zurückerhalten.
Razer macht aktuell außerdem keine genauen Angaben, wie viel Razer Silber bei dem Minen mit der Software als Belohnung zu erwarten ist, aktuell soll man "bis zu 500 Silber pro Tag" verdienen können. Zur Einordnung: Die Gaming-Maus Razer Deathadder wird im entsprechenden Shop für 51.000 Silberstücke angeboten. Wie das Unternehmen angibt, will man bis zum jetzigen Zeitpunkt schon 5.000 Nutzer täglich für sich schürfen lassen.
Auch das Gold glänzt nur wenig
Neben dem Minen sollen die meisten Nutzer das Razer Silber aber vor allem durch das Ausgeben von Razer Gold erhalten, das von Spieleentwicklern als Währung für Mikrotransaktionen genutzt werden kann. Wer Gold im Wert von 20 US-Dollar investiert, erhält dafür 1000 Silber - am Beispiel der Razer Deathadder berechnet, müsste man also rund 1020 US-Dollar ausgeben, um die Maus mit den Belohnungs-Münzen kaufen zu können.
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