Tesla U-Bahn: Elon Musk postet Video vom Versuchstunnel

tesla, Elon Musk, Spacex, The Boring Company Bildquelle: The Boring Company
Elon Musk hat auf Twitter ein Video verbreitet, das eine Video­aufzeich­nung einer Fahrt im Versuchstunnel des unterirdischen Individual-Verkehrsmittels Loop zeigt. Tatsächlich scheint die erste Teilstrecke wie geplant am 10. Dezember eröffnet zu werden. Der für seine rigiden Zeitpläne bekannte Visionär straft nämlich Zuwiderhandlungen gegen seine Vorgaben dem Vernehmen nach gerne mal mit einer fristlosen Kündigung ab. Nicht nötig bei The Boring Company, einem Unternehmen ebenfalls im Besitz von Elon Musk. Die Firma erforscht natürlich auch Revolutionäres, nämlich die nächste Generation des Nahverkehrs. Herausgekommen ist bisher das Konzept für eine Art Mini-U-Bahn für nur wenige Passagiere pro Waggon.

U-Bahn auf Tesla-Basis

Diese Waggons werden "elektrische Schlitten" genannt und basieren technisch auf dem Tesla Model X. Diese aber können trotz der Schienengebundenheit sehr individuelle Ziele ansteuern. So werden die nur Wohnmobil-großen Waggons direkt per Lift aus dem Untergrund auf die Station an der Erdoberfläche befördert. Darüber hinaus sind Schlitten geplant, auf denen PKW einfach geparkt werden. Der Platzvorteil gegenüber einem Bahnhof ist beachtlich. Beispielsweise wird in der Teststrecke im kalifornischen Hawthorne, von der Elon Musk nun ein erstes Video getwittert hat, die "Haltestelle" in einer ganz normalen Garage untergebracht sein.

"Wir wollen demonstrieren, dass ein Lift in sehr kleinen Dimensionen und innerhalb existierender Gebäude angelegt werden kann, ob es Häuser, Bürogebäude oder Parkplätze von Supermärkten sind", heißt es in einer Mitteilung von The Boring Company. "In die Zukunft geblickt, könnte man einen Lift im Keller jedes einzelnen Geschäftsgebäudes haben, was das Pendeln sehr bequem macht."

Die gesamte Testtunnel-Anlage soll nach Fertigstellung rund 3,2 Kilometer lang werden und beginnt auf dem Parkplatz des SpaceX-Geländes, einem weiteren Unternehmen von Elon Musk. Im Tweet schon bezeichnet der Firmenchef die Bohrung des Tunnels als "verstörend lang".


Elon Musk hat bereits visionäre Projekte

Freilich mangelt es The Boring Company nicht an spektakulären Anwendungsideen. Der Stadt Los Angeles hat das Unternehmen eine U-Bahn-Verbindung zwischen East Hollywood und dem Dodgers-Stadium vorgeschlagen. Ein Ticket würde die Baseball-Fans nur einen Dollar kosten; die Fahrzeit soll pro Strecke bei nur vier Minuten liegen. Kein Wunder, bringen es die Tesla-Schlitten doch theoretisch auf eine Höchstgeschwindigkeit von 240 Stundenkilometern.

Chicago will The Boring Company von einem weiteren drängenden Problem erlösen. So hat das Unternehmen ein fertiges Konzept für einen unterirdischen Pendelservice zwischen dem O´Hare Airport und der Innenstadt in der Tasche.

Die dritte Nahverkehrslösung bietet The Boring Company an der US-Ostküste zwischen Baltimore und Washington DC an. Auf der rund 56 Kilometer langen Strecke verkehren der Idee folgend elektrische Schlitten mit Geschwindigkeiten zwischen 200 und 240 Stundenkilometer. Diese Schlitten haben Platz für acht bis 16 Passagiere, können aber auch für einzelne PKW gebucht werden.


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